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4.2 Wenn Social-Media zu viel wird

0 Kapitel-Infos

Felix und Mila sind mittlerweile durch den Kompass immer kompetenter im Umgang mit Social Media geworden. Daher sind sie nun in der Lage, ihren Schulfreund Max zu unterstützen, welcher eindeutige Merkmale einer problematischen Social-Media-Nutzung zeigt. Die Schülerinnen und Schüler finden heraus, anhand welcher Merkmale und Anzeichen man kritischen Social-Media-Konsum bis hin zur Abhängigkeit erkennt und was man dagegen tun kann. Überdies erfahren sie von Unterstützungsangeboten, wenn professionelle Hilfe angebracht ist. Dadurch werden sie auf den positiven Kern von Social Media zurückgeführt: Gemeinsam sind wir stark!

Inhalte des Kapitels

  • Woran erkennt man eine riskante Social-Media-Nutzung? Anzeichen einer ungesunden Nutzung identifizieren (z. B. Pflichtvernachlässigung, Rückzug, Streit)

  • Welche Sofortmaßnahmen können betroffene oder unterstützende Personen unternehmen? (feste Zeitbudgets und Offline-Zeiten, Alternativen zu Bildschirmaktivitäten usw.)

  • Wo finde ich Hilfe, wenn ich es alleine nicht mehr schaffe? (Adressen zu Hilfsangeboten, gegebenenfalls Erstellung eines Notfallplans mit Ansprechpartnern an der Schule in der Plenumsphase)

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler…

  • beschreiben Merkmale und Anzeichen einer ungesunden oder übermäßigen Social-Media-Nutzung.

  • kennen Hilfsangebote und Kontaktpersonen für Social-Media-Abhängigkeit, um sich im Ernstfall an diese wenden zu können.

  • finden passende Regelungen für ihren persönlichen Social-Media-Gebrauch, um einer riskanten Nutzung vorzubeugen oder entgegenzuwirken.

Fachliche Anknüpfungspunkte im LehrplanPLUS

Die Thematik des Kapitels bietet insbesondere in den Fächern Deutsch, Ethik oder Religionslehre (evangelisch, katholisch, orthodox) sowie Biologie mögliche Anknüpfungspunkte.

Im Fach Deutsch lassen sich unter anderem Bezüge zum Thema Chancen und Risiken der Mediennutzung herstellen.

Die Fächer Ethik und Religionslehre thematisieren das eigene Konsumverhalten sowie eine gesunde, verantwortungsvolle Mediennutzung in der Freizeit.

Überdies lassen sich Anknüpfungspunkte im Fach Informatik erkennen, in dem eine sinnvolle Freizeitgestaltung sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Social Media behandelt wird.

Eine Thematisierung im Fach Biologie im Bereich Suchtgefahren und Gesundheit bietet sich ebenfalls an.

⏱️ Planen Sie für die Bearbeitung des gesamten Kapitels ca. 45-90 Min. (je nach gewählter Plenum-Variante) ein. Die reine Bearbeitungsdauer der Weblektion beansprucht ca. 20 Minuten.

ℹ️ Wichtige Hinweise

Empfohlene Vorbereitung und Begleitung während der Weblektion

Diese Lektion ist als Präventivangebot konzipiert. Seien Sie sich als Lehrkraft bewusst, dass bei einzelnen Lernenden bereits ein riskantes Nutzungsverhalten vorliegen kann, ohne dass Sie vorab darüber informiert sind. Wie Mediensucht definiert wird, können Sie hier nachlesen:

Definition “Mediensucht”

“Mediensucht ist ein Sammelbegriff für eine exzessive und unkontrollierte Nutzung von digitalen Medien. Darunter fallen beispielsweise die Nutzung von Handys, Computern und Konsolen für Computerspiele, sozialen Netzwerken oder Streaming-Diensten. Im Unterschied zu den stoffgebundenen Abhängigkeiten von Alkohol oder anderen Drogen ordnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem aktuellen Klassifikationssystem „International Classification of Diseases“ (ICD-11) die Computerspielsucht als “Verhaltenssucht” ein. Für die anderen Nutzungsformen gibt es noch keine eigenständige Diagnose. Bei der Computerspielsucht führt das häufige Computerspielen durch körpereigene, biochemische Veränderungen zu einem Belohnungseffekt (wie z.B. Entspannung, Befriedigung und Ablenkung), weshalb dieses Verhalten häufig wiederholt wird. Negative Gefühle wie Stress, Ängste und Frustrationen werden hingegen verdrängt. […]”

Quelle: PROTECT (Universität Heidelberg)

Gehen Sie aufmerksam und sensibel vor! Achten Sie vor allem auf Kinder und Jugendliche, die bei der Lerneinheit unruhig werden und versuchen, der Bearbeitung aus dem Weg zu gehen! Suchen Sie in dem Fall das Gespräch (“Warum möchtest du dich mit dem Thema nicht auseinandersetzen?”), anstatt diese rein zur Aufmerksamkeit und Mitarbeit anzuhalten.

Informieren Sie sich bestenfalls vorab oder spätestens im Verdachtsfall bei Ihrem schulischen Suchtbeauftragten über das vereinbarte Suchtpräventionskonzept (siehe hierzu auch Vertiefung und Fortbildung) oder führen Sie die Einheit im multiprofessionellen Team zusammen mit einer schulpsychologischen oder schulpädagogischen Fachkraft durch.

Technische Hinweise

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, stellen Sie sicher, dass die mobilen Endgeräte der Schülerinnen und Schüler mit dem WLAN der Schule verbunden sind und über eine funktionierende Scan-Funktion für den QR-Code auf dem Arbeitsblatt verfügen.

💡 Tipp

Wenn Sie Leihgeräte verwenden, verteilen Sie diese erst, nachdem Sie die Arbeitsblätter mit den QR-Codes ausgeteilt und den Einstieg beendet haben. Da die digitale Erarbeitungsphase am Tablet ein individuelles Arbeitstempo ermöglicht, verweisen Sie schnellere Lernende konsequent auf den Abschnitt „Für Schnelle & Neugierige“ am Ende der Weblektion. So überbrücken Sie Geschwindigkeitsunterschiede und ermöglichen einen gemeinsamen, fokussierten Start in die anschließende Plenumsphase.

1 Einstieg

Wählen Sie einen der folgenden Impulse für den Einstieg in das Kapitel aus.

Impuls 1

Wie fühlt es sich an, wenn das Smartphone wichtiger wird als die Person, die direkt vor einem steht? Mit einem assoziativen Blitzlicht im „Popcorn-Style” auf Basis eines Bildimpulses wird bei den Lernenden ein empathisches Verständnis für die Konflikte geweckt, die durch Phubbing und Social-Media-Abhängigkeit im Alltag entstehen können.

Dieser Einstiegsimpuls zielt darauf ab, den Lernenden über einen Bildimpuls mit anschließender Perspektivenübernahme die Konfliktdynamiken von Phubbing und übermäßigem Social-Media-Konsum zu verdeutlichen. Indem die Schülerinnen und Schüler spontan in die Rollen der beiden Jugendlichen auf dem Bild schlüpfen, reflektieren sie aktiv die gegensätzlichen Gefühlswelten von digitaler Isolation und realer Frustration.

⏱️ Gesamtdauer: 10 Minuten

Phase 1: Bildbeschreibung (2–3 Minuten)

  • Aktion der Lehrkraft: Öffnen Sie die Folien (Material siehe unten) und klicken Sie auf den Doppelpfeil rechts oben, um diese im Vollbild-Modus an der Tafel/dem Beamer anzuzeigen.

  • Aufforderung an die Klasse: Lenken Sie den Blick der Schülerinnen und Schüler auf das gezeigte Bild.

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler:

    • Beschreibe die dargestellte Situation. Deute anschließend das Verhalten der beiden Jugendlichen!”

  • Aktion der Lehrkraft: Bitten Sie einige Schülerinnen und Schüler um kurze, prägnante Äußerungen.

  • Folgende Beobachtungen und Deutungsansätze sollten sinngemäß vonseiten der Lernenden genannt werden:

    • Der Junge (links): Sitzt vornüber geneigt auf einer Holzbank, hält ein Smartphone und ist völlig starr in das Display versunken. Er wirkt isoliert und nimmt seine Umwelt – trotz der Spannungen – scheinbar gar nicht wahr.

    • Das Mädchen (rechts): Steht direkt vor ihm, blickt ihn wütend, frustriert sowie fassungslos an und versucht mit weit geöffneten, gestikulierenden Händen seine Aufmerksamkeit zu erlangen.

    • Gesamtdeutung: Das Bild fängt den Kern von Phubbing ein (= Phone Snubbing, welches das unhöfliche Verhalten bezeichnet, eine physisch anwesende Person zu ignorieren und stattdessen auf das eigene Smartphone zu schauen): Das Smartphone wird zur unüberwindbaren Barriere in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Während eine Person echte Interaktion und Klärung sucht, entzieht sich die andere der Realität durch den digitalen Tunnelblick, was zu einem Konflikt und emotionaler Distanz führt.

Phase 2: Perspektivenübernahme ( zwei Mal 2–3 Minuten; ca. 6 Minuten insgesamt)

  • Methode (“Popcorn”): Leiten Sie die “Popcorn-Methode” an. Die Schülerinnen und Schüler werfen ihre Ideen, ähnlich wie aufplatzende Maiskörner, spontan, nacheinander und kreuz und quer in den Raum. Dafür stehen die Lernenden unaufgefordert auf, formulieren aktiv die Gedanken, Gefühle oder Äußerungen des Mädchens und setzen sich direkt wieder hin. Anschließend wird die Methode aus der Perspektive des Jungen wiederholt. Achten Sie auf ein zügiges Tempo. Sollten mehrere Lernende gleichzeitig aufstehen, ist das in Ordnung – es verdeutlicht nur noch mehr das emotionale „Chaos im Kopf“.

  • 1. Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler:

    • „Versetzt euch in die Lage des Mädchens und reflektiert, was sie in diesem Moment denkt, fühlt und vielleicht auch laut ausspricht. Äußert spontan eure Gedanken, ähnlich wie plötzlich aufplatzende Maiskörner. Steht beim Sprechen auf und setzt euch danach gleich wieder hin.“

  • 2. Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler:

    • „Konzentriert euch nun auf den Jungen. Versetzt euch in seine Lage und reflektiert, was er in diesem Moment denkt, fühlt und vielleicht auch laut ausspricht. Äußert eure Ideen erneut im Popcorn-Syle.“

  • Variation: Bei gleichmäßiger Geschlechterverteilung können Sie die Rollen trennen (z. B. weibliche Lernende sprechen für das Mädchen, männliche für den Jungen).

  • optional: Notieren Sie parallel zentrale verbalisierte Gedanken und Gefühle mit kurzen Schlagwörtern an der Tafel oder in der entsprechenden Präsentationsfolie im Material als Sicherung.

Phase 3: Problemorientierte Überleitung (1 Minute)

  • Aktion der Lehrkraft: Fassen Sie das Kernthema prägnant zusammen.

  • Formulierungsvorschlag:

    „Im Alltag führt sogenanntes ‚Phubbing‘ – also das Ignorieren einer anwesenden Person zugunsten des Smartphones – häufig zu emotionaler Distanz, Frustration und handfesten Konflikten. Das Smartphone wird dabei zur unüberwindbaren Barriere in der Kommunikation. In dieser Weblektion finden wir heraus, woran wir klar bei uns und anderen erkennen können, wenn Social Media zu viel wird und finden passende Strategien, wie wir selbst aktiv dagegen vorgehen können.“

  • Starten Sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Bearbeitung der Weblektion.

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

1. Beschreiben, deuten

  • Beschreibe die dargestellte Situation. Deute das Verhalten der beiden Jugendlichen!

2. Reflektieren, hineinversetzen, verbalisieren

  • Versetzt euch in die Lage des Mädchens und reflektiert, was sie in diesem Moment denkt, fühlt und vielleicht auch laut ausspricht. Äußert spontan eure Gedanken, ähnlich wie plötzlich aufplatzende Maiskörner. Steht beim Sprechen auf und setzt euch danach gleich wieder hin.

  • Konzentriert euch nun auf den Jungen. Versetzt euch in seine Lage und reflektiert, was er in diesem Moment denkt, fühlt und vielleicht auch laut ausspricht. Äußert eure Ideen erneut im Popcorn-Syle.

Arbeitsauftrag fürs Klassenzimmer

  • Klicken Sie auf den Doppelpfeil rechts oben, um die Folien im Vollbild-Modus anzuzeigen.

Impuls 2

Bei der Methode „Medien-Emotionen würfeln” geht es um spontane Assoziationen und das Teilen von Erfahrungen - auf spielerische, ungezwungene Weise können die Lernenden dabei erkennen, wie sehr unsere Mediennutzung mit Gefühlen verknüpft ist.

Das Ziel ist es, auf spielerische, ungezwungene Weise authentische Gesprächsanlässe zu schaffen und den Lernenden dabei zu verdeutlichen, wie sehr unsere Mediennutzung mit Emotionen verknüpft ist. Dies kann ihnen in der anschließenden Weblektion dabei helfen zu verstehen, wie eine riskante Mediennutzung entsteht und auch wie wichtig es für das eigene Wohlbefinden ist, für sich einen gesunden Umgang mit Social Media zu finden.

⏱️ Gesamtdauer: ca. 15-20 Minuten (+ ggf. Vorbereitungszeit)

🛠️ zusätzlich benötigtes Material: je einen Medien- und einen Emotionswürfel pro Kleingruppe (3-4 Lernende)

ℹ️Hinweis für die Lehrkraft

Bei diesem Einstiegsimpuls handelt es sich um eine Variante der Methode “Medien-Emotionen würfeln” aus dem Projekt ActON! des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), der Ihnen mit freundlicher Genehmigung an dieser Stelle zur Verfügung gestellt wird. Die Originalversion finden Sie hier:

Nötige Vorbereitung (einmalig)

Dieser Impuls benötigt vorab etwas Vorbereitungszeit, da die Medien- und Emotionswürfel besorgt oder gebastelt werden müssen. Das Basteln kann entweder vorab durch die Lernenden (z. B. in einer Vertretungs- oder Kunststunde) oder durch Sie als Lehrkraft erfolgen.

Eine Bastelvorlage für die Würfel können Sie hier kostenfrei herunterladen:

Phase 1: Kleingruppen bilden und sich mit den Würfeln vertraut machen (2-3 Minuten)

Aktion der Lehrkraft: Teilen Sie die Klasse in Kleingruppen von 3–4 Personen auf, die sich an Gruppentischen zusammenfinden. Teilen Sie pro Gruppe jeweils einen Emotions- und einen Medienwürfel aus. Unterstützen Sie wenn nötig bei der Identifikation der Symbole, z. B. mithilfe der entsprechenden Folie zu ihrer Erläuterung (siehe Material).

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: “Identifiziert die Symbole auf dem Medien- und dem Emotionswürfel in eurer Gruppe.”

Phase 2: Medien-Emotionen würfeln (10-15 Minuten)

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: „Würfelt nacheinander reihum mit beiden Würfeln. Verknüpft das gewürfelte Medium mit der gezeigten Emotion und beschreibt ein eigenes, passendes Erlebnis dazu in eurer Kleingruppe. Hört einander dabei aktiv und wertschätzend zu.“

Aktion der Lehrkraft: Während die Schülerinnen und Schüler in den Gruppen würfeln, gehen Sie umher und unterstützen bei Fragen.

Phase 3: Sammeln im Plenum (2-3 Minuten)

Aktion der Lehrkraft: Bitten Sie die Klasse anschließend um eine kurze Rückmeldung im Plenum.

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Die Lernenden reflektieren ihre Erkenntnisse und vergleichen ihre Erfahrungen, z. B. mithilfe der Leitfrage: „Welche besonderen Erkenntnisse habt ihr gewonnen?“

Phase 4: Problemorientierte Überleitung (1 Minute)

  • Aktion der Lehrkraft: Fassen Sie die zentrale Erkenntnis zusammen.

    • Formulierungsvorschlag: “Unser Medienhandeln ist sowohl mit positiven als auch mit negativen Emotionen verknüpft. Dies spielt auch eine wesentliche Rolle dabei, weshalb Social Media für manche Personen einfach zu viel wird. Darum geht es in dieser Weblektion.”

    • Starten Sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Bearbeitung der Weblektion.

Arbeitsauftrag für Schülerinnen und Schüler

  1. Erschließen

    Identifiziere die Symbole auf dem Medien- und dem Emotionswürfel!

  2. Kombinieren, beschreiben und aktiv zuhören

    Verknüpfe das gewürfelte Medium mit der Emotion und beschreibe deine Erfahrungen! Höre den anderen bei ihrer Beschreibung aktiv und wertschätzend zu, wenn diese an der Reihe sind.

  3. Reflektieren und vergleichen

    Welche besonderen Erkenntnisse hast du während der Übungsdurchführung gewonnen?

Arbeitsauftrag für Schülerinnen und Schüler

Klicken Sie auf den Doppelpfeil rechts oben, um die Folien im Vollbildmodus zu öffnen!

2 Weblektion

Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre mobilen Endgeräte, um die neuen Inhalte des Kapitels zu bearbeiten.

Lernen Sie die Weblektion selbst kennen!

Um Ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich begleiten zu können, empfiehlt es sich, die Weblektion im Vorfeld selbst zu absolvieren und sich mit allen Aufgaben vertraut zu machen.

Zur Weblektion

Über den QR-Code auf dem Arbeitsblatt, das Sie hier herunterladen können, gelangen Ihre Schülerinnen und Schüler zur Weblektion und setzen sich individuell mit dem Thema “Wenn Social Media zu viel wird” auseinander. Bitte beachten Sie insbesondere bei dieser Einheit die folgenden Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung, sofern Sie den Abschnitt “0 Kapitel-Infos” noch nicht durchgelesen haben.

Empfohlene Vorbereitung und Begleitung während der Weblektion

Diese Lektion ist als Präventivangebot konzipiert. Seien Sie sich als Lehrkraft bewusst, dass bei einzelnen Lernenden bereits ein riskantes Nutzungsverhalten vorliegen kann, ohne dass Sie vorab darüber informiert sind. Wie Mediensucht definiert wird, können Sie im Abschnitt 0. Hinweise zur Durchführung nachlesen.

Gehen Sie aufmerksam und sensibel vor! Achten Sie vor allem auf Kinder und Jugendliche, die bei der Lerneinheit unruhig werden und versuchen, der Bearbeitung aus dem Weg zu gehen! Suchen Sie in dem Fall das Gespräch (“Warum möchtest du dich mit dem Thema nicht auseinandersetzen?”), anstatt diese rein zur Aufmerksamkeit und Mitarbeit anzuhalten.

Informieren Sie sich bestenfalls vorab oder spätestens im Verdachtsfall bei Ihrem schulischen Suchtbeauftragten über das vereinbarte Suchtpräventionskonzept (siehe hierzu auch Vertiefung und Fortbildung) oder führen Sie die Einheit im multiprofessionellen Team zusammen mit einer schulpsychologischen oder schulpädagogischen Fachkraft durch.

Arbeitsblatt "Modul 4 Kapitel 2"
pdf | 1,000.83 KB

Arbeitsauftrag fürs Klassenzimmer

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um es als Vollbild anzuzeigen.

3 Plenumsphase

Wählen Sie eine der folgenden Varianten für die Vertiefung der Inhalte der Weblektion im Klassenzimmer aus.

Variante 1

Das Thema der Weblektion kann bei dem ein oder anderen Lernenden Gesprächsbedarf auslösen. Zielsetzung der Methode ist es, dafür einen vertrauensvollen Raum zu schaffen.

Das Ziel ist das bewertungsfreie Teilen von offenen Fragen, Unsicherheiten und Erfahrungen.

⏱️ Gesamtdauer: ca. 10-15 Minuten, je nach Gesprächsbedarf

ℹ️ Hinweis für die Lehrkraft

Im „Offenen Raum“ geht es nicht darum, dass Sie als Lehrkraft für jedes Problem sofort einen perfekten Ratschlag parat haben müssen. Informieren Sie sich aber vorab über schulinterne Hilfsangebote und Beratungsadressen, sollte ein Lernender nach der Einheit den Verdacht hegen, bei sich selbst oder nahestehenden Personen ein riskantes Mediennutzungsverhalten beobachtet zu haben. Betonen Sie den Lernenden gegenüber zudem ausdrücklich, dass sie im “Offenen Raum” nicht formal bewertet werden. Wenn Sie die Klasse nicht kennen, fragen Sie sie nach vereinbarten Gesprächsregeln oder nennen Sie selbst kurz grundlegende Punkte (z. B. keine Beleidigungen, ausreden lassen, zuhören, erst melden/dann sprechen, sich so kurz wie möglich fassen, beim Thema bleiben usw.).

Phase 1: Stimmungsbild (1 Minute)

  • Aktion der Lehrkraft: Kommen Sie nach der Weblektion wieder im Plenum zusammen, am besten in einem Sitz- oder Stuhlkreis. Nutzen Sie nun eine kurze Daumenabfrage, um den Gesprächs- und Zeitbedarf für den “Offenen Raum” besser einschätzen zu können. Je negativer das Stimmungsbild ausfällt, desto mehr Gesprächsbedarf wird vermutlich nötig sein.

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Beurteile deinen aktuellen Gefühlszustand nach der Weblektion und zeige diesen nonverbal per Daumenzeichen an.”

    • 👍 = Mir geht’s sehr gut / ich bin okay.

    • ✊ (waagerecht) = Mir geht’s so lala / mich beschäftigt etwas.

    • 👎 = Mir geht’s nicht gut.

Phase 2: Offener Raum (> 5 Minuten)

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Formuliere deine Gedanken, Sorgen oder Erkenntnisse aus der Weblektion und teile sie offen mit der Klasse. Höre den anderen aktiv zu und respektiere die vereinbarten Gesprächsregeln.“

  • Aktion der Lehrkraft: Moderieren Sie die Beiträge der Lernenden. Rufen Sie die Schülerinnen und Schüler auf, halten Sie sich aber inhaltlich zurück. Fragen Sie eher offen nach, z. B. :“Wer von euch kennt das auch?” oder “Habe ich dich richtig verstanden, dass…”. Sollte die Klasse zunächst zurückhaltend reagieren, bringen Sie kurz ein persönliches Alltagsbeispiel ein (z. B. eigene Nervosität ohne Smartphone oder das Phänomen des „Phantom-Klingelns“), um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu unterstützen.

    Alternativ können Sie offene Impulsfragen stellen, z. B.:

    • „Wenn du an die Weblektion zurückdenkst: Welches Gefühl oder welcher Inhalt ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?“

    • „Gab es Punkte in der Weblektion, die dich überrascht oder vielleicht sogar verwirrt haben, oder gibt es etwas, das wir jetzt noch gemeinsam klären sollten?“

    • „Gab es beim Bearbeiten der Weblektion einen Moment, in dem du gedacht hast: 'Stimmt, genau das kenne ich von mir selbst oder von jemandem, der mir nahesteht?’“

    • „Stell dir vor, eine Freundin oder ein Freund merkt, dass ihr/ihm Social Media zu viel wird. Welchen Tipp würdest du ihr/ihm geben und warum?“

    • „Was könnten wir als Klasse oder du ganz persönlich im Alltag verändern, damit Social Media nicht zu viel wird?“

Phase 3: Abrundung (1 Minute)

  • Bedanken Sie sich bei den Lernenden für ihre Offenheit und verweisen Sie nochmal explizit auf (schulinterne) Hilfsangebote und Beratungsadressen.

  • Bieten Sie an, im Nachgang jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen, falls jemanden etwas aus der Weblektion noch weiter beschäftigt.

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

  • Einschätzen

    • Reagiere per Daumenzeichen als Stimmungsbild:

      • 👍 = mir geht's gut

      • ✊ = mir geht's so lala

      • 👎 = mir geht's nicht gut

  • Reflektieren, aktiv zuhören

    • Reflektiere deine persönlichen Erkenntnisse oder Unklarheiten und äußere sie im Stuhlkreis.

    • Höre den anderen aktiv und wertschätzend zu.

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um es im Vollbildmodus anzuzeigen!

Variante 2

Statt das Smartphone einfach nur zu verbieten, soll diese Methode die Lust an Alternativen wecken. Mit dem „Offline-Bingo“ entwickeln die Lernenden ein Spiel mit ihren besten und kreativsten Ideen für die bildschirmfreie Zeit.

Zielsetzung der Methode ist ein positives Framing der „Offline-Zeiten“. Die Methode lenkt den Fokus weg vom reinen Verzicht (Verbotskultur) hin zu den unzähligen, oft vergessenen analogen Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Die Lernenden werden spielerisch dazu motiviert, eigene, realistische Alternativen zum endlosen Scrollen zu sammeln oder auch neu zu entwickeln. Gleichzeitig werden die Inhalte der Weblektion aus dem Abschnitt “Immer online? Der Weg zum gesunden Ausgleich” noch weiter ergänzt und vertieft.

⏱️ Gesamtdauer: ca. 25-30 Minuten

🛠️ zusätzlich benötigtes Material: Bingo-Raster als Kopie in Klassensatzstärke oder Bereitstellung als digitale Vorlage

Vorbereitung (2 Minuten)

Teilen Sie die Klassenmitglieder in Kleingruppen von 2–3 Personen ein, die sich an Gruppentischen zusammenfinden. Teilen Sie pro Person eine Vorlage des Bingo-Rasters aus, welche Sie hier herunterladen können:

Phase 1: Das Bingo-Raster befüllen (ca. 10 min.)

  • Aktion der Lehrkraft: Befüllen Sie parallel oder vorab ebenfalls ein Bingo-Raster (z. B. analog auf einem Klemmbrett oder digital). Gehen Sie durch die Klasse, schauen Sie den Gruppen über die Schulter und nehmen Sie besonders kreative Schülerideen „heimlich“ in Ihre eigene Liste auf (z. B. Body Percussion, Brettspiele, Puzzeln, Tiere beobachten, Trimm-Dich-Pfad, Häkeln, Land Art, Tanzen, Fußball spielen, Malen, Collage basteln, naturwissenschaftliche Experimente, Tiere beobachten, Offline-Schnitzeljagd, ein Hochbeet bauen, mit Kompass und Landkarte die eigene Stadt/Gegend erkunden usw.).

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Sammelt in eurer Gruppe kreative, witzige oder coole Offline-Aktivitäten, die man tun kann, statt endlos durch Feeds zu scrollen. Nutzt dabei auch eure Ideen zur ‚Schutzmauer‘ aus der Weblektion. Wählt gemeinsam die neun besten Ideen aus und übertragt diese identisch in eure Raster.“

Phase 2: Bingo spielen (ca. 10 min.)

  • Methode (Bingo-Spiel): Fungieren Sie als Bingo-Master und lesen Sie nacheinander Ihre gesammelten Alternativen vor. Das Spiel endet, sobald die erste Gruppe erfolgreich eine Dreierreihe (horizontal, vertikal oder diagonal) erzielt hat.

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Hört aufmerksam zu, welche Aktivitäten aufgerufen werden. Gleicht diese mit eurem Raster ab und streicht passende Felder durch. Sobald ihr drei Kreuze in einer Reihe (horizontal, vertikal oder diagonal) habt, ruft laut: BINGO!“

Phase 3: Problemorientierte Überleitung & Abschluss (3 Minuten)

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler (optional): Ergänzt unsere Sammlung und stellt die genialen Aktivitäten vor, die noch auf eurem Zettel stehen, aber bisher gar nicht aufgerufen wurden!“

  • Aktion der Lehrkraft (optional): Lassen Sie restliche Ideen ergänzen und leiten Sie zum Gesamtfazit über. Hängen Sie die Raster optional als Gedächtnisstütze im Klassenzimmer auf.

  • Falls Sie am Ende nur noch wenig Zeit für diese Phase haben: Runden Sie die Einheit mit einem Dank für die vielen eingebrachten Ideen ab. Ermutigen Sie die Lernenden, diese gerne auch im Anschluss praktisch umzusetzen. Enden Sie mit dem Hinweis, dass Sie im Nachgang jederzeit für Rückfragen zur Weblektion zur Verfügung stehen.

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

  • Reflektieren, auswählen

    • Sammelt coole Offline-Aktivitäten und wählt neun davon für euer Raster aus!

  • Vergleichen, zuhören

    • Gleicht die aufgerufenen Aktivitäten mit eurem Raster ab. Ruft „BINGO!“, sobald ihr drei Übereinstimmungen in einer Reihe (vertikal, horizontal, diagonal) habt.

Auftrag fürs Klassenzimmer

Klicken Sie auf den Doppelpfeil rechts oben, um die Folien im Vollbildmodus anzuzeigen!

Variante 3

In der Weblektion haben die Schülerinnen und Schüler am Beispiel von Avatar Max einen ersten Hilfeplan bei riskanter Mediennutzung kennengelernt. Diesen entwickeln die Lernenden nun gemeinsam mit der Lehrkraft zu einem konkreten, individuellen Plan für ihre eigene Klasse weiter.

Über das schrittweise Erarbeiten einer Unterstützungspyramide wird das Thema „Professionelle Unterstützung bei riskantem Mediennutzungsverhalten“ aufgegriffen. Dieser Vertiefungsimpuls dient somit dazu, das Gelernte aus der Weblektion auf die konkrete Situation an der Schule zu übertragen. Damit bieten Sie den Lernenden Sicherheit und Selbstwirksamkeit.

⏱️ Gesamtdauer: ca. 35-40 Minuten

🛠️ zusätzlich benötigtes Material: Ausdruck des Arbeitsblatts “Unterstützungspyramide (für Lernende)” in Klassensatzstärke in DIN-A4-Format, ggf. je 1x Ausdruck des Arbeitsblatts “Unterstützungspyramide (Lösungsvorschlag) und Unterstützungspyramide (für Lehrkraft)", wenn mit der Dokumentenkamera gearbeitet wird); digitale Endgeräte für die Lernenden zur Recherche

ℹ️Hinweis für die Lehrkraft

Um diese Einheit sicher anleiten zu können, sollten Sie vorab die schulinternen Ansprechpersonen (z. B. beauftragte Person für Suchtprävention) sowie die Empfehlungen aus der Weblektion und dem Begleitmaterial kennen. Idealerweise führen Sie diese Einheit im multiprofessionellen Team mit der Schulpsychologie oder Jugendsozialarbeit durch.

Phase 1: Wiederholung (2-3 Minuten)

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Reproduziere den ‘Hilfeplan für Max’ aus der Weblektion. Leite dabei vor allem die zugrundeliegende Struktur ab.”

  • Aktion der Lehrkraft: Öffnen Sie den Foliensatz (siehe Material unten) oder nutzen Sie die Tafel, um die Grundstruktur des „Hilfeplans für Max“ kurz zum Abgleich aufzuzeigen.

Phase 2: Ebene 1 & 2 der Pyramide - Sammeln von privaten und schulischen Ansprechpersonen (10-15 Minuten)

  • Aktion der Lehrkraft: Stellen Sie anschließend die “Unterstützungspyramide” vor. Nutzen Sie dafür die entsprechenden Folien aus dem Material oder das Arbeitsblatt. Die erste Stufe wird in anonymer Einzelarbeit befüllt und nicht im Plenum abgefragt. Die zweite Stufe (Schule) wird gemeinsam im Lehrer-Schüler-Gespräch erarbeitet. Schreiben Sie alle richtigen Ansprechpersonen parallel (analog unter der Dokumentenkamera oder digital) als Ergebnissicherung mit.

  • 1. Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Identifiziere vertrauenswürdige Personen aus deiner Familie und/oder deinem Freundeskreis. Notiere diese als persönliche Unterstützung für dich privat auf der untersten Stufe deiner Hilfspyramide.

  • 2. Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Nenne konkrete Ansprechpersonen, die es dafür an unserer Schule gibt! Sichere diese auf der mittleren Stufe.“

Phase 3: Ebene 3 der Pyramide - problemorientierte Recherche mit Auswertung (20-30 Minuten)

Recherche (10-15 min.)

  • Aktion der Lehrkraft: Stellen Sie im Vorfeld (z. B. aus dem Begleitmaterial und der Weblektion) eine Linkliste mit Hilfsangeboten für die Lernenden zusammen und/oder nutzen Sie den Vorschlag an Webadressen aus dem Material (siehe unten). In den Notizenseiten der downloadbaren Version der Präsentation finden Sie zusätzliche Informationen dazu. Verteilen Sie die Links mit dem entsprechenden Rechercheauftrag am besten paritätisch in der Klasse. Erlauben Sie eine spontane Kleingruppenbildung und Austausch unter den Lernenden. Gehen Sie herum und beantworten Sie Fragen.

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: Analysiert das euch zugewiesene Online-Hilfeangebot mithilfe der Tablets. Untersucht die Website nach der Zielgruppe sowie den Vor- und Nachteilen. Tauscht euch in eurer Kleingruppe leise über eure Ergebnisse aus.“

Auswertung (ca. 10-15 min.)

  • Aktion der Lehrkraft: Moderieren Sie die Vorstellung der Rechercheergebnisse und sichern Sie die 1–2 passendsten Angebote an der Spitze der Pyramide.

  • Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler: „Wir haben nun verschiedene professionelle Stellen unter die Lupe genommen. Lasst uns die Ergebnisse zusammentragen. Beurteilt kurz im Plenum: Für wen ist das Angebot geeignet? Was spricht euch an und was nicht? Begründet, warum dieses Angebot fest in unseren Klassen-Unterstützungsplan übernommen werden sollte. “

Abrundung (1 Minute)

Beenden Sie die Einheit mit Wertschätzung und der Betonung, dass die Lernenden jederzeit im Nachgang (im Sinne des Unterstützungsplans) zu Ihnen kommen können.

Optional: Nachbereitung

Übertragen Sie die erarbeitete Unterstützungspyramide (mit allgemeiner Ausformulierung der Ebene 1) auf ein großes Plakat und hängen Sie diese als Erinnerungsstütze ins Klassenzimmer oder - nach Rücksprache mit der Schulleitung - an geeigneter Stelle im Schulhaus auf.

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

  1. Reproduzieren, ableiten

    Reproduziert die Grundstruktur des Hilfeplans für Max!

  2. Reflektieren, nennen

    • Reflektiere über deine privaten Vertrauenspersonen und notiere sie für dich auf Stufe 1.

    • Benennt die schulinternen Ansprechpartner und haltet sie auf Stufe 2 fest.

  3. Analysieren, beurteilen, begründen

    • Untersucht in Kleingruppen ein digitales Hilfsangebot und beurteilt dessen Nutzen für die Klasse.

    • Begründet im Plenum, welche professionellen Beratungsstellen die Spitze eurer Pyramide (Stufe 3) bilden sollen.

Arbeitsauftrag fürs Klassenzimmer

4 Vertiefung und Fortbildung

Hier finden Sie Links zur inhaltlichen Vertiefung der Themen aus dem Kapitel sowie zu passenden Fortbildungsangeboten, die Sie auch bei der Vorbereitung unterstützen können.

Bei diesem Thema ist es sehr empfehlenswert, als erste Anlaufstelle mit Ihrem/-r schulinternen Berater/-in für Suchtprävention Kontakt aufnehmen. Dieser sollte über alle aktuellen Informationen zum Umgang mit Mediensucht im Einklang mit dem Präventionskonzept Ihrer Schule sowie zu professionellen Hilfsangeboten und Fortbildungsveranstaltungen in Ihrer Region verfügen.

Mehr zur schulischen Suchtprävention in Bayern finden Sie hier:

Als weitere Anlaufstellen können Ihnen unter anderem das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ), das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) und der Beitrag “Übermäßige Mediennutzung” auf klickpunkt.schule (früher: mebis Magazin) dienen.

Weitere hilfreiche Hintergrundinformationen finden Sie auf der Website des Projekts PROTECT der Universität Heidelberg sowie dem anerkannten Selbsthilfeportal Aktiv gegen Mediensucht.

Zur inhaltlichen Vertiefung mit Schülerinnen und Schülern empfiehlt sich folgendes Unterrichtsmaterial:

5 Materialpaket zum Download

Laden Sie sich hier alle Materialien dieses Kapitels herunter.
Das Paket umfasst die Präsentation, alle Arbeitsblätter und alle H5P-Dateien.

Das vollständige Materialpaket steht Ihnen in Kürze zur Verfügung.

Hinweis: Wenn Sie die Materialien anpassen oder ergänzen, ist dies kenntlich zu machen.

Verwenden Sie dazu folgende Formulierung: „CC-BY-SA 4.0 ISB (München) - angepasst durch [Vorname] [Nachname]”

6 Ihr Feedback zu diesem Kapitel

Helfen Sie uns, mit Ihrer Rückmeldung den Social-Media-Kompass 5-8 zu verbessern!

Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen zum Material sowie Ihre Erfahrungen bei der Durchführung im Unterricht.

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