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2.1 Selbstdarstellung auf Social Media

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In diesem Kapitel setzen sich die Lernenden kritisch-reflektiert mit der Selbstdarstellung auf Social-Media-Plattformen auseinander. Sie lernen, zwischen realen und durch Filter oder Inszenierung idealisierten Inhalten zu unterscheiden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Motive hinter einer positiven Selbstinszenierung, wie etwa den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Anerkennung oder Gruppenzugehörigkeit.

Gleichzeitig setzen sie sich interaktiv mit der emotionalen Wirkung dieser Darstellungen auseinander und reflektieren negative Folgen wie Vergleichsdruck oder ein reduziertes Selbstwertgefühl. Darüber hinaus identifizieren sie konkrete Risiken der digitalen Sichtbarkeit und leiten daraus handlungsorientierte Schutzstrategien ab.

Inhalte des Kapitels:

  • Vorher und Nachher: Wie Bilder bearbeitet werden. Sensibilisierung für Filter, Bildbearbeitung und bewusste Inszenierung sowie das Erkennen von Unterschieden zwischen Realität und digitaler Selbstdarstellung.

  • Warum inszenieren sich Menschen auf Social Media? Reflexion der eigenen und fremden Nutzungsmotive (z. B. Bestätigung, Zugehörigkeit) und deren emotionale Wirkung auf andere (z. B. Vergleichsdruck, falsche Vorstellungen von Realität).

  • Welche Risiken gibt es? Auseinandersetzung mit den Gefahren der digitalen Selbstdarstellung (z. B. Cybermobbing, psychische Belastung, Datenschutz) und Kennenlernen von konkreten Schutzstrategien für das eigene Profil.

Kompetenzerwartungen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden zwischen realen und bearbeiteten Darstellungen im Netz und erkennen, dass sich Personen auf Social Media oft anders darstellen als in der analogen Lebenswelt.

  • benennen Gründe für eine idealisierte Selbstinszenierung (z. B. Anerkennung, Dazugehören) und beurteilen die emotionalen Auswirkungen solcher Bilder (z. B. Vergleichsdruck) auf das eigene Selbstbild und das Miteinander.

  • identifizieren Risiken der Selbstdarstellung (wie Datenschutzprobleme oder Gruppendruck) und leiten konkrete Schutzstrategien ab, um sich sicherer und selbstbestimmter im digitalen Raum zu bewegen

Fachliche Anknüpfungspunkte im LehrplanPLUS

Die Thematik des Kapitels bietet mögliche Anknüpfungspunkte insbesondere in den Fächern Deutsch, Kunst sowie in Ethik oder evangelischer bzw. katholischer Religionslehre. Im Fach Deutsch lassen sich Bezüge zu Mediennutzung, Kommunikation, medialer Darstellung und deren Wirkung herstellen. Im Fach Kunst steht die bewusste Gestaltung und Wirkung von Bildern, Porträts und Selbstdarstellungen im Mittelpunkt. Die Fächer Ethik und Religionslehre greifen ergänzend Fragen nach Identität, Selbstbild, Gemeinschaft, Verantwortung und respektvollem Umgang mit sich selbst und anderen auf.

⏱️ Planen Sie für die Bearbeitung des gesamten Kapitels ca. 45-90 Min. (je nach gewählter Plenum-Variante) ein. Die reine Bearbeitungsdauer der Weblektion beansprucht ca. 15–20 Minuten.

ℹ️ Hinweis

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, stellen Sie sicher, dass die mobilen Endgeräte der Schülerinnen und Schüler mit dem WLAN der Schule verbunden sind und über eine funktionierende Scan-Funktion für den QR-Code auf dem Arbeitsblatt verfügen.

💡 Tipp

Wenn Sie Leihgeräte verwenden, verteilen Sie diese erst, nachdem Sie die Arbeitsblätter mit den QR-Codes ausgeteilt und den Einstieg beendet haben. Da die digitale Erarbeitungsphase am Tablet ein individuelles Arbeitstempo ermöglicht, verweisen Sie schnellere Lernende konsequent auf den Abschnitt „Für Schnelle & Neugierige“ am Ende der Weblektion. So überbrücken Sie Geschwindigkeitsunterschiede und ermöglichen einen gemeinsamen, fokussierten Start in die anschließende Plenumsphase.

1 Einstieg

Wählen Sie einen der folgenden Impulse für den Einstieg in das Kapitel aus.

Variante 1

Diese Variante verdeutlicht, dass der Wunsch, einen guten Eindruck zu hinterlassen, ein grundlegendes menschliches Bedürfnis ist. Gleichzeitig schafft sie einen Spannungsbogen für die Weblektion, indem sie die Frage aufwirft, was passiert, wenn dieser Wunsch durch Social Media extrem verstärkt wird.

Diese Variante verdeutlicht, dass der Wunsch, einen guten Eindruck zu hinterlassen, ein grundlegendes menschliches Bedürfnis ist. Gleichzeitig schafft sie einen Spannungsbogen für die Weblektion, indem sie die Frage aufwirft, was passiert, wenn dieser Wunsch durch Social Media extrem verstärkt wird.

⏱️ Gesamtdauer: ca 5 Minuten

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

Impuls: Notieren Sie folgende Redewendung gut sichtbar an der Tafel: „Sich von seiner Schokoladenseite zeigen“

Der Arbeitsauftrag (Plenum): Klären Sie die Bedeutung der Redewendung gemeinsam mit der Klasse anhand von zwei analytischen Leitfragen:

  1. „Was bedeutet diese Aussage auf menschliches Verhalten übertragen?“

    (Zielerkenntnis: Vorwiegend positive Eigenschaften präsentieren; eigene Schwächen eher verbergen).

  2. „Nennt alltägliche, analoge Situationen, in denen Personen dieses Verhalten zeigen, und begründet das Motiv dahinter.“

    (Beispiele: Beim Kennenlernen neuer Personen, bei einem Praktikumsgespräch. Motiv: Einen guten Eindruck hinterlassen, Anerkennung suchen).

Zielerkenntnis: Halten Sie fest, dass dieses Verhalten im analogen Alltag völlig natürlich ist. Problematisch wird es erst, wenn Personen glauben, das Leben der anderen bestünde ausschließlich aus dieser Schokoladenseite.

Überleitung in die Weblektion, z. B.: „Den Wunsch, bewusst einen guten Eindruck zu hinterlassen, bezeichnen wir als Selbstdarstellung. In der digitalen Welt und insbesondere für Social Media stehen dafür viele Werkzeuge zur Verfügung, die diese Schokoladenseite oft extrem verstärken. Wie diese Mechanismen funktionieren, was sie bewusst oder unbewusst mit uns machen und welche Herausforderungen sie mit sich bringen, erarbeitet ihr euch heute in der Weblektion.“

Variante 2

Diese Variante greift tief in die Lebenswelt der Zielgruppe ein, indem sie die Sprache von Social Media nutzt. Sie entlastet die Weblektion vor, indem sie aufzeigt, dass digitale Bearbeitung längst die unhinterfragte Norm darstellt.

Diese Variante greift tief in die Lebenswelt der Zielgruppe ein, indem sie die Sprache von Social Media nutzt. Sie entlastet den Abschnitt „Vorher und Nachher: Wie Bilder bearbeitet werden“, indem sie aufzeigt, dass digitale Bearbeitung längst die unhinterfragte Norm darstellt.

⏱️ Gesamtdauer: ca.10 Minuten

Impuls: Schreiben Sie folgenden bekannten englischen Begriff gut sichtbar an die Tafel:

#nofilter (Übersetzungshilfe für die Klasse: „ohne Filter“)

Arbeitsauftrag: Die Lehrkraft lenkt die Analyse durch zwei aufeinander aufbauende Leitfragen:

  1. Analyseebene: „In welchen Situationen setzen Personen diesen Hashtag unter ein Bild?“ (Erwartete Antworten: Wenn ein Sonnenuntergang besonders schön ist, wenn jemand ungeschminkt ist, um zu beweisen, dass nichts bearbeitet wurde).

  2. Reflexionsebene: „Wenn Personen es extra betonen müssen, dass ein einziges Bild nicht bearbeitet ist – was sagt uns das über die restlichen 99 Prozent der Bilder auf diesen Plattformen?“ (Zielerkenntnis: Bearbeitung und Inszenierung sind der absolute Normalzustand. Die ungeschönte Realität ist zur Ausnahme geworden).

Zielerkenntnis: Halten Sie fest, dass auf Social Media oft ein stillschweigender „Vertrag“ herrscht: Fast alles ist optimiert.

Überleitung in die Weblektion, z. B.: „Wenn die Bearbeitung von Inhalten der Normalzustand ist, wird es immer schwieriger, echte Realität von digitaler Inszenierung zu unterscheiden. Wie diese Bearbeitung konkret funktioniert, welche Motive dahinterstecken und welche Risiken das birgt, dürft ihr in der heutigen Weblektion herausfinden.“

Variante 3

Diese Variante rückt den Fokus auf die emotionale Wirkung von Selbstdarstellung auf Social Media. Sie entlastet die Abschnitte „Warum inszenieren sich Menschen?“ und „Welche Risiken gibt es?“, indem sie den Begriff des Vergleichsdrucks aus fiktiven Reaktionen ableitet.

Diese Variante rückt den Fokus auf die emotionale Wirkung von Selbstdarstellung auf Social Media. Sie entlastet die Abschnitte „Warum inszenieren sich Menschen?“ und „Welche Risiken gibt es?“, indem sie den Begriff des Vergleichsdrucks aus fiktiven Reaktionen ableitet.

⏱️ Gesamtdauer: 10 Minuten

Impuls: Schreiben Sie drei fiktive Kommentare an die Tafel, die angeblich unter dem Bild eines bekannten Profils stehen:

„Wow, dein Leben ist einfach perfekt!“ „Ich wünschte, ich hätte deinen Alltag, bei mir ist alles langweilig.“„Wie machst du das, dass du nie Fehler machst?“

Alternativ können Sie auch das folgende Bild einblenden:

Arbeitsauftrag ( mit Murmelphase): Geben Sie der Klasse (in Zweierteams) folgenden zweigeteilten Auftrag (Dauer: 5 Minuten):

  1. „Welche Art von Inhalten veröffentlicht diese Person höchstwahrscheinlich auf ihrem Profil?“

    (Zielerkenntnis: Nur absolute Highlights, makellose Bilder, keine Probleme).

  2. „Versetzt euch in die Personen, die diese Kommentare geschrieben haben: Welche Gefühle löst das Betrachten dieses Profils bei ihnen aus?“

    (Zielerkenntnis: Neid, das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, Frustration, Druck).

Auswertung: Sammeln Sie die Ergebnisse. Führen Sie den Begriff Vergleichsdruck ein (das eigene, fehlerhafte Leben mit der perfekten Darstellung anderer vergleichen).

Überleitung in die Weblektion, z. B.: „Das ständige Betrachten von scheinbar perfekten Leben übt auf viele Betrachterinnen und Betrachter einen enormen Druck aus. Welche Risiken dabei entstehen und wie unsere Protagonisten Mila und Felix damit umgehen, erfahrt ihr in der Weblektion.“

2 Weblektion

Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre mobilen Endgeräte, um die neuen Inhalte des Kapitels zu bearbeiten.

Lernen Sie die Weblektion selbst kennen!

Um Ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich begleiten zu können, empfiehlt es sich, die Weblektion im Vorfeld selbst zu absolvieren und sich mit allen Aufgaben vertraut zu machen.

Zur Weblektion

Über den QR-Code auf dem Arbeitsblatt, das Sie hier herunterladen können, gelangen Ihre Schülerinnen und Schüler zur Weblektion und setzen sich individuell mit dem Thema “Selbstdarstellung auf Social Media” auseinander.

Arbeitsauftrag fürs Klassenzimmer

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um es als Vollbild anzuzeigen.

3 Plenumsphase

Wählen Sie eine der folgenden Varianten für die Vertiefung der Inhalte der Weblektion im Klassenzimmer aus.

Variante 1

Diese Variante nutzt das Eisberg-Modell, um eine starke, visuelle Resilienz-Strategie gegen digitalen Vergleichsdruck zu verankern. Die Klasse erkennt, dass Social Media immer nur die sichtbare Spitze eines Lebens (die Highlights) abbildet. Der gewaltige, unsichtbare Unterwasserbereich besteht jedoch bei jedem Menschen aus alltäglichen Problemen, Fehlversuchen und Unsicherheiten.

Diese Variante nutzt das Eisberg-Modell, um eine starke, visuelle Resilienz-Strategie gegen digitalen Vergleichsdruck zu verankern. Die Klasse erkennt, dass Social Media immer nur die sichtbare Spitze eines Lebens (die Highlights) abbildet. Der gewaltige, unsichtbare Unterwasserbereich besteht jedoch bei jedem Menschen aus alltäglichen Problemen, Fehlversuchen und Unsicherheiten.

⏱️ Gesamtdauer: 15 Minuten

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

1. Visueller Impuls (Plenum, 3 Min.):

  • Zeichnen Sie einen einfachen Eisberg an die Tafel (kleine Spitze über dem Wasser, massiver Block unter Wasser).

  • Schreiben Sie neben die Spitze: „Das Profil (Highlights, beste Fotos, Erfolge)“.

  • Schreiben Sie neben den Unterwasserteil: „Die Normalität (Der restliche Alltag)“.

  • Erklären Sie sachlich: „Die Weblektion hat gezeigt, dass Profile wie die Spitze eines Eisbergs funktionieren. Wir sehen nur das, was über der Wasseroberfläche präsentiert wird.“

2. Normalität benennen (Murmelphase, 5 Min.):

  • Geben Sie den Arbeitsauftrag für Zweierteams:

    „Was gehört eurer Meinung nach bei absolut jedem Menschen – auch bei berühmten Stars und Influencern – in diesen unsichtbaren Unterwasserbereich? Nennt drei ganz normale, alltägliche Dinge, die aber niemand postet.“

3. Bild vervollständigen (Plenum, 5 Min.):

  • Sammeln Sie die Antworten und notieren Sie Stichworte direkt in den Unterwasserbereich an der Tafel.

  • Stellen Sie die entscheidende Reflexionsfrage in den Raum, ohne die Antwort vorwegzunehmen: „Wenn wir wissen, dass bei jedem Menschen 90 Prozent des Lebens im unperfekten Unterwasserbereich stattfinden – was passiert dann mit unserem Selbstwert, wenn wir ständig unsere eigene Normalität mit den Eisbergspitzen der anderen vergleichen?“

4. Die Resilienz-Regel (Sicherung, 2 Min.):

  • Lassen Sie die Klasse die Erkenntnis in einem Satz bündeln.

  • Halten Sie diesen entlastenden Leitgedanken abschließend fest: „Vergleiche niemals deinen kompletten Eisberg mit der kleinen Spitze eines anderen.“

Variante 2

Diese Variante initiiert eine bewusste analoge Gegenkultur zur digitalen Selbstinszenierung. Die Lernenden überführen ihr Wissen über Filter, Highlights und den daraus resultierenden Vergleichsdruck in ein handlungsorientiertes Projekt. Um die eigene Resilienz gegenüber digitalen Schönheitsidealen zu stärken, konzipiert die Klasse eine analoge Ausstellung.

Diese Variante initiiert eine bewusste analoge Gegenkultur zur digitalen Selbstinszenierung. Die Lernenden überführen ihr Wissen über Filter, Highlights und den daraus resultierenden Vergleichsdruck in ein handlungsorientiertes Projekt. Um die eigene Resilienz gegenüber digitalen Schönheitsidealen zu stärken, konzipiert die Klasse eine analoge Ausstellung. Hier werden gezielt alltägliche Gegenstände oder Momente inszeniert, die auf Social Media bewusst verborgen bleiben. Das Projekt fördert die Akzeptanz der eigenen Lebensrealität, entlarvt den Perfektionsdruck und erfordert keine eigenen digitalen Profile der Klasse.

⏱️ Gesamtdauer: 30-45 Minuten (Kick-off) + Projektumsetzung in Folgestunden

Arbeitsauftrag für die Schülerinnen und Schüler

Leitfrage: „Wie können wir dem Druck der digitalen Selbstinszenierung durch eine ehrliche, analoge Gegenkultur mutig begegnen?“

Der Impuls zum Perspektivwechsel (Plenum, ca. 5 Min.):

  • Bündeln Sie die Erkenntnisse der Weblektion zur Selbstinszenierung, z. B.:

    „Die Weblektion hat gezeigt: Digitale Selbstdarstellung zielt fast immer darauf ab, eigene Schwächen zu filtern und eine makellose Oberfläche zu inszenieren, um Anerkennung zu erhalten.“

  • Skizzieren Sie die Projektidee als Resilienz-Strategie, z. B.:

    „Wir durchbrechen dieses Muster nun aktiv und erschaffen als Klasse eine analoge Gegenkultur. Wir planen die ‚Ausstellung des Unperfekten‘. Wir suchen Dinge in unserem Alltag, die niemals einen digitalen Filter bestehen würden, die aber zu 100 Prozent echt sind.“

  • Nennen Sie greifbare Beispiele, um den pädagogischen Schutzraum zu wahren (Fokus auf Gegenstände, nicht auf den Körper), z. B.:

    Ein ein kaputter, aber geliebter Turnschuh, ein unaufgeräumter Schreibtisch, ein verbrannter Toast, usw.

2. Motivsuche (Murmelphase, ca. 20-25 Min.):

  • Geben Sie den Arbeitsauftrag für Zweierteams:

    „Überlegt gemeinsam: Welches alltägliche, ‚unperfekte‘ Motiv würdet ihr für unsere Ausstellung auswählen? Warum ist genau dieses Motiv authentisch, sympathisch oder ehrlich?“

  • Lassen Sie die Lernenden ihre Ideen auf Notizzetteln sammeln.

  • Betonen Sie die Zielsetzung: Es geht um humorvolle oder ehrliche Alltagsbeobachtungen, welche die Absurdität des Perfektionsdrucks aufzeigen, die es oftmals auf Social Media gibt.

3. Der Projekt-Auftrag (Plenum, ca. 15 Min.):

  • Sammeln Sie exemplarisch einige Ideen aus der Murmelphase an der Tafel, um die Klasse zu inspirieren.

  • Erteilen Sie den Projektauftrag als Vorbereitung für die nächste Unterrichtsstunde:

    • „Wählt euer unperfektes Motiv final aus. Fotografiert es oder bringt den Gegenstand physisch mit.“

    • „Verfasst dazu ein kurzes, ehrliches Museumsschild (z. B.: ‚Mein linker Turnschuh. Hat Löcher, war aber bei jedem wichtigen Ausflug dieses Jahr dabei.‘)“.

Hinweise zur Durchführung der Ausstellung (Für die Folgestunden):

  • Aufbau: Räumen Sie Tische an die Seite oder nutzen Sie die Wände des Klassenzimmers. Die Lernenden platzieren ihre Gegenstände oder Fotos zusammen mit dem verfassten Museumsschild.

  • Galeriegang: Die Klasse geht stumm durch die Ausstellung und betrachtet die unperfekten Exponate.

  • Abschließende Reflexion: Sammeln Sie die Klasse im Sitzkreis. Leitfrage: „Warum stärkt es unsere eigene Resilienz, durch eine Ausstellung zu gehen, in der absolut nichts perfekt inszeniert ist?“

  • Fazit: Halten Sie als handlungsorientierte Schutzstrategie fest: „Echte Sympathie und Verbundenheit entstehen durch Ehrlichkeit und Authentizität, nicht durch Filter und künstlicher Selbstinszenierung.“

4 Vertiefung und Fortbildung

Hier finden Sie Links zur inhaltlichen Vertiefung der Themen aus dem Kapitel sowie zu passenden Fortbildungsangeboten, die Sie auch bei der Vorbereitung unterstützen können.

5 Materialpaket

Laden Sie sich hier alle Materialen dieses Kapitels herunter.
Das Paket umfasst die Präsentation, alle Arbeitsblätter und alle H5P-Dateien.

Hinweis: Wenn Sie die Materialien anpassen oder ergänzen, ist dies kenntlich zu machen.

Verwenden Sie dazu folgende Formulierung: „CC-BY-SA 4.0 ISB (München) - angepasst durch [Vorname] [Nachname]”

6 Ihr Feedback zu diesem Kapitel

Helfen Sie uns, mit Ihrer Rückmeldung den Social-Media-Kompass 5-8 zu verbessern!

Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen zum Material sowie Ihre Erfahrungen bei der Durchführung im Unterricht.

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