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4.1 Zeitfresser in den Griff bekommen

1 Einführung

Dienstag früh an der Bushaltestelle. Mila checkt die Uhrzeit auf ihrem Sperrbildschirm, als Felix völlig außer Atem angehastet kommt. Sein Shirt ist schief zugeknöpft, die Haare stehen in alle Richtungen.

Mila zieht eine Braue hoch: „Felix! Der Bus kommt jeden Moment. Was war los? Wieder die halbe Nacht in irgendeinem Stream hängen geblieben?“

Felix japst nach Luft, während er versucht, seinen Rucksack zu richten: „Nee... viel schlimmer. Ich war pünktlich wach!“

Mila mustert sein Chaos-Outfit: „Und wieso siehst du dann aus, als hättest du dich im Dunkeln angezogen?“

Felix kramt schon wieder sein Smartphone hervor: „Ich wollte nur kurz den Wecker ausstellen. Aber dann hab‘ ich die Notifications gesehen. 47 Benachrichtigungen! Ich dachte, da ist was Wichtiges passiert...“

Mila verdreht die Augen und grinst: „Lass mich raten: Und dann hast dich wieder in den Kommentaren verloren?“

Felix’ Augen leuchten auf, während er auf den Bildschirm starrt: „300 Likes, Mila! Auf das Reel von gestern. Ich wollte nur kurz zwei, drei Antworten tippen... und zack, war es 7:25 Uhr! Die Zeit ist einfach verpufft. Kein Frühstück, nichts. Meine Mutter hat mir im Hinausgehen gerade noch einen Apfel in die Hand gedrückt und nachgerufen, dass das Konsequenzen haben wird und wir uns dringend unterhalten müssen.“

Mila schüttelt lächelnd den Kopf: „Wahnsinn. Du bist schon im Stress, bevor die erste Stunde überhaupt angefangen hat. Das klingt alles echt anstrengend bei dir.“

Felix will gerade etwas erwidern, als sein Handy in der Hand aufleuchtet und vibriert. Er starrt sofort wieder gebannt auf das Display.

40 Minuten im digitalen Nirgendwo verloren und der Stresslevel ist bereits am Anschlag. Wie soll Felix so den restlichen Tag überstehen?

Begleite Felix im folgenden Escape Game, lerne die größten Zeitfresser kennen und hilf ihm, seine Zeit wieder unter Kontrolle zu bringen!

2 Felix versus Zeitfresser – das Escape Game

Spielanleitung

Hilf Felix, seinen Zeitfressern zu entkommen!
Meistere die vier Zeitfresser-Fallen und entdecke dabei, wie auch du in deinem Alltag keine wertvolle Lebenszeit mehr verlierst. In jeder beschriebenen Falle ist in den zu lösenden Aufgaben ein Codewort versteckt.

👉 Notiere die vier Codewörter in der richtigen Reihenfolge auf dem Arbeitsblatt, während du Felix Schritt für Schritt aus den Fängen der Zeitfresser befreist! Stelle dich dann damit dem “Endgegner”, um das Escape Game erfolgreich abzuschließen!

Falle 1: Die Tricks der Plattformbetreiber

  • Felix will eigentlich pünktlich in die Schule gehen. Doch als sein Handywecker klingelt und er zum Smartphone greift, schnappt die Falle zu…

    👉 Tippe oder klicke auf den Pfeil rechts neben dem Bild, um zu erfahren, wie es weitergeht!

  • 👉 Sieh dir das folgende Video an und erfahre genauer, warum Felix sein Smartphone einfach nicht weglegen kann! Beantworte die enthaltenen Fragen und erhalte am Ende dein erstes Codewort! Tippe oder klicke anschließend auf den Pfeil rechts neben dem Video, um fortzufahren!

    CC BY-SA 4.0 ISB (München)

  • Super, du hast die erste Falle gemeistert!

    Auch Felix hat erkannt: Die Pflege von Social Media braucht Zeit!

    Eigene Beiträge erstellen, den Content anderer ansehen, liken, teilen und kommentieren, neue Kontakte knüpfen - da ist viel zu tun.

    Wenn wir dann auch noch in den “Autopiloten” schalten und auf die Tricks der Plattformbetreiber hereinfallen, wird es schnell zu viel!

    Stell dir vor, du steigst auf dein Fahrrad, trittst in die Pedale und bist plötzlich zuhause angekommen – ohne dass du dich überhaupt daran erinnern kannst, wie du dorthin gekommen bist. Dein Kopf hat einfach in den „Autopiloten” geschaltet, weil du die Strecke schon so oft gefahren bist.

    Genau dasselbe passiert super schnell, wenn wir das Smartphone in die Hand nehmen. Im Zusammenhang mit Social Media bedeutet der Autopilot, dass du die Apps oft aus Gewohnheit nutzt, ohne wirklich noch darüber nachzudenken, was du da gerade tust und ob du das überhaupt wirklich willst.

    Das sieht meistens so aus:

    • Der „Zombie-Scroll”: Du wischst minutenlang durch den Feed, während dein Kopf eigentlich gar nicht so richtig bei der Sache ist.

    • Der automatische Griff: Du entsperrst dein Handy, um nur kurz auf die Uhrzeit zu schauen – und schwups, tippst du anschließend wie von Zauberhand auf deine Lieblings-App, ohne es bewusst geplant zu haben.

    Weiter geht’s im nächsten Abschnitt mit Falle 2!

Falle 2: Das machen alle so!

  • Mila findet schon länger, dass Felix zu viel Zeit mit Social Media verbringt. Er kommt allmählich ins Nachdenken: “Bin ich mit meinen Nutzungszeiten wirklich so weit über dem Durchschnitt? Geht es nicht den meisten so, dass sie sich manchmal in Social Media verlieren?”

    👉 Tippe oder klicke auf den Pfeil rechts neben dem Bild, um diesen Fragen zusammen mit Mila und Felix auf den Grund zu gehen!

  • 👉 Tippe oder klicke auf den Doppelpfeil rechts unten, um die Aufgaben im Vollbildmodus anzuzeigen!

Falle 3: Nur Social Media im Kopf

  • Felix sitzt in der Schule im Mathematikunterricht - ohne Smartphone. Und er verliert immer noch Zeit wegen Social Media.

    👉Überlege kurz, wie das sein kann! Tippe oder klicke anschließend auf den Pfeil rechts neben dem Bild, um dich gemeinsam mit Felix der nächsten Herausforderung zu stellen!

  • 👉 Vervollständige den Lückentext! Tippe oder klicke anschließend auf den Pfeil rechts neben dem Bild!

  • Auf dem Weg nach Hause checkt Felix sein neues Reel und ist traurig, weil es kaum Likes und Kommentare hat. Statt mit seinen Freunden über seine Enttäuschung zu reden, starrt er weiter aufs Handy und scrollt durch seinen Social-Media-Feed.

    👉 Überlege kurz, warum er sich so verhält. Tippe oder klicke anschließend auf den Pfeil rechts!

  • Wir nutzen Social Media aus verschiedenen Gründen. Forscher der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften haben herausgefunden, dass unsere Nutzungsmotive in sechs Kategorien eingeteilt werden können:

    👉 Bearbeite die Aufgabe “Nutzungsmotive”. Tippe oder klicke auf den Titel, um diese zu öffnen und nach der Bearbeitung wieder zu schließen. Weiter geht’s anschließend über den Pfeil rechts neben dem Bild.

    Ordne die jeweiligen Handlungen den Nutzungsmotiven zu!

  • Super - du hast jetzt herausgefunden, warum unser Gehirn sich mit Social Media beschäftigt, auch wenn wir offline sind. Zudem hast du erfahren, dass es viele verschiedene Gründe gibt, aus denen wir Social-Media-Plattformen nutzen. Damit hast du die dritte Falle erfolgreich gemeistert!

    Nun kommt aber die wichtigste Erkenntnis:

    Die Gründe, aus denen wir diese Apps nutzen, haben oft gar nichts mit Social Media selbst zu tun!

    Wir können das, was uns Social Media bietet, meist auch ohne diese Plattformen tun - und oft sogar mit weniger Zeitaufwand!

    👉 Überlege dir mindestens eine sinnvolle Offline-Alternative zu den verschiedenen Nutzungsmotiven. Notiere diese auf deinem Arbeitsblatt!

    Bist du bereit, dich zusammen mit Felix seiner vierten und letzten Falle zu stellen? Los geht’s im nächsten Abschnitt!

Falle 4: Ständige Unterbrechungen

  • Zuhause will Felix seine Hausaufgaben erledigen. Aber es gibt ständig Neues auf seinem Smartphone:

    • interessante Beiträge im Feed ...

    • Nachrichten im Klassenchat ...

    • lustige Fotos von seinen Freunden im Status …

    👉 Überlege kurz, welche Folgen das für ihn haben könnte. Tippe oder klicke dann auf den Pfeil rechts neben dem Bild!

  • Wahrscheinlich hast du es dir schon gedacht - Felix hat wieder unnötig viel Zeit und Energie verloren!

    👉 Sieh sie dir die obige Darstellung von Felix’ Hausaufgabenzeit genau an und überlege kurz, ob dir das bekannt vorkommt. Tippe oder klicke dann auf den Pfeil rechts!

  • Was würde Felix dabei helfen, seine Hausaufgaben konzentrierter zu erledigen?

    👉 Ordne die verschiedenen Handlungen den Spalten der Tabelle zu! Leichter fällt dir das, wenn du über die Pfeile rechts oben in den Vollbildmodus wechselst. Tippe oder klicke anschließend wieder auf den Pfeil rechts, um fortzufahren!

  • Wenn wir gerade etwas machen wollen und sich ein Smartphone in Sichtweite befindet, beeinflusst das unser Denken - selbst, wenn das Gerät ausgeschaltet ist! Wir arbeiten dann langsamer und unkonzentrierter. Das hat ein Forscherteam an der Universität Paderborn herausgefunden.

    Das heißt also: Nicht nur bei den Hausaufgaben, sondern auch sonst macht es in vielen Situationen Sinn, das Smartphone in der Wohnung außer Reichweite zu legen!

    👉 Tippe oder klicke auf die Ausrufezeichen im Bild “Smartphonefreie Zonen in der Wohnung”, nachdem du es ausgeklappt hast! Lies dir die Gründe aufmerksam durch! Klappe dann die Aufgabe auf die gleiche Weise wieder zu. Anschließend - du kennst das schon - Pfeil rechts!

  • Super, jetzt kann Felix seine Hausaufgaben ganz entspannt und ohne Ablenkungen erledigen - er hat mit deiner Hilfe seine letzte Zeitfresser-Falle gemeistert!

    Bist du bereit für das Finale? Stelle dich im nächsten Abschnitt dem Endgegner!

3 Felix versus Zeitfresser - das Finale

Hast du gemeinsam mit Felix alle Fallen gemeistert und die vier Codewörter in der richtigen Reihenfolge notiert?

👉Na dann: Stelle dich dem Endgegner!

Felix’ Escape Game ist vorbei!

Aber wie schaffen auch wir es, im Alltag unseren Zeitfressern auf Social Media zu entkommen? Dafür hat dir Felix seine besten Tipps nochmal zusammengefasst:

1. Die „App-Bremsen“ 📲

Für diese Maßnahmen nutzt du Funktionen des Smartphones, um Grenzen zu setzen:

  • Nutzungszeitbegrenzung: Die Social-Media-App ist nach einer selbst eingestellten Zeit, z. B. 20 min. am Tag, nicht mehr aufrufbar. Deaktiviere zudem “Autoplay”.

  • Fokusmodus: Es werden alle ablenkenden Apps stummgeschaltet, damit man in Ruhe lernen, Sport machen, kreativ sein oder Zeit mit Freunden und der Familie verbringen kann.

2. Die „Handy-Pausen“ ⏸️

Hier geht es darum, feste Orte oder Zeiten ohne Smartphone zu schaffen:

  • Smartphone-Garage: Ein fester Parkplatz (z. B. ein Körbchen im Flur), wo das Handy “eingeparkt” wird, damit es nicht ständig in der Tasche vibriert.

  • Social Media – Fasten (smartphonefreier Tag): Verbringe einen Tag ohne dein Smartphone, um zu merken, was man ohne Social Media eigentlich alles Tolles erleben kann.

  • Gib “Phubbing” keine Chance: Das Wort kommt von „Phone“ und „Snubbing“ (jemanden ignorieren). Die einfachste Strategie lautet: In Gesellschaft (beim Essen oder mit Freunden) bleibt das Handy weg, damit man mit der Aufmerksamkeit ganz beim Gegenüber bleibt.

3. Der „Gefühls-Check“ 💚

Diese Methode hilft dabei, das eigene Verhalten von innen heraus zu verstehen:

  • Affect Labeling (Gefühle benennen): Bevor du zum Handy greifst, halte kurz inne und und sprich dein aktuelles Gefühl aus, z. B.: „Ich bin gerade gelangweilt“, oder: „Ich bin gerade gestresst“. Wenn man das Gefühl beim Namen nennt, verliert der Drang, sofort zum Handy zu greifen, oft seine Macht.

Du möchtest noch mehr Tipps?

👉 Sieh dir das Video an!

4 Abschluss

Zwei Wochen später. Nach dem Schultag laufen Mila und Felix gemeinsam von der Bushaltestelle nach Hause. Felix wirkt deutlich entspannter als noch vor ein paar Tagen; sein Handy bleibt während des gesamten Weges in der Tasche.

Felix: „Mila, ohne Witz – danke für die Hilfe.”

Mila lächelt: „Gerne! Aber mal ehrlich, es war auch echt nötig. Du warst ja fast nur noch im Autopilot-Modus am Scrollen.“

Felix nickt: „Stimmt. Ich hab jetzt mal die Statistik gecheckt: Meine Bildschirmzeit ist wieder im grünen Bereich – und ich hab nicht mal das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Im Gegenteil.“

Mila: „Und? Was fängst du jetzt mit dem ‚Zeit-Bonus‘ an?“

Felix steckt das Gerät entschlossen weg: „Ich will wieder mehr zum Training. Und mich einfach öfter im echten Leben mit euch treffen, statt nur Likes auf eure Storys zu verteilen. Hast du heute Nachmittag eigentlich schon was vor?“

Mila lacht: „Lass uns in den Park gehen, eine Runde Tischtennis spielen. Oder wir treffen die anderen am See. Da kriegt man wenigstens mal wieder was voneinander mit, ohne dass jeder nur auf sein Display starrt.“

Felix hat verstanden, dass er derjenige ist, der entscheidet, wie viel Raum die digitale Welt in seinem Leben einnimmt. Die Zeitfresser sind besiegt!

✅ Mission erfüllt!

Super, du hast alle Onlineinhalte erfolgreich bearbeitet! Zusammen mit deiner Klasse und deiner Lehrkraft tauschst du dich im Anschluss aus. Aber etwas fehlt noch!

📋 Kurzer Selbstcheck

  • Hast du alle vier Kompetenzen erreicht und auf dem Arbeitsblatt abgehakt?

  • Hast du zwei überraschende Erkenntnisse aufgeschrieben?

  • Falls nein: Schau nochmal in der Lektion nach!

💨 Für Schnelle & Neugierige

👉 Sieh dir das kurze Video der Social-Media-Expertin Marion Uschold (BR) an, falls du noch besser verstehen willst, wie Dark Patterns in unserem Gehirn wirken und uns dadurch Zeit kosten!

Auf welches Dark Pattern bist du schon öfters hereingefallen oder würdest du auch hereinfallen? Wie gehst du künftig vor, damit dir dies nicht (wieder) passiert?

👉 Notiere deine Überlegungen auf dem freiwilligen Arbeitsblatt!

Ja - zwei riesige Internet-Firmen, Google (denen YouTube gehört) und Meta (denen Instagram und WhatsApp gehören), müssen laut einem Gerichtsurteil vom 25.03.2026 in den USA eine Strafe von sechs Millionen Dollar bezahlen.

Eine junge Frau, die heute 20 Jahre alt ist, hat die Firmen verklagt, weil sie süchtig nach deren Apps wurde. Sie hat schon mit sechs Jahren angefangen, YouTube-Videos zu schauen, und mit neun Jahren hat sie sich bei Instagram angemeldet. Am Ende hing sie bis zu 16 Stunden pro Tag an den Apps, was sie sehr traurig und ängstlich gemacht hat.

Das Gericht hat ihr recht gegeben und gesagt: Die Firmen haben die Apps extra so gebaut, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu wischen und zu schauen. Sie haben das gemacht, um möglichst viel Geld mit Werbung zu verdienen. Das Gericht fand es schlimm, dass die Firmen die Kinder und Jugendlichen nicht gut genug vor dieser Suchtgefahr gewarnt haben.

Die Firmen Google und Meta finden das Urteil nicht richtig und wollen sich dagegen wehren. Sie sagen zum Beispiel, dass man ihre Apps eigentlich sowieso erst ab 13 Jahren nutzen darf. Das Urteil ist aber trotzdem sehr wichtig für die Zukunft, weil nun wahrscheinlich noch viele andere Menschen klagen werden, denen es ähnlich geht.

Quelle: tagesschau.de

👉Jetzt bist du dran!

Wenn deine Lehrkraft es ausdrücklich erlaubt und du dein Smartphone dabei hast: Check deine Bildschirmzeit! Trage die Ergebnisse in dein freiwilliges Arbeitsblatt ein!

❓️Die Bildschirmzeit einsehen

Je nach Betriebssystem hast du verschiedene Möglichkeiten, die Zeit vor dem Bildschirm deiner Geräte einzusehen und auch zu begrenzen. Hier findest du die passenden Anleitungen:

So geht’s

  1. Klicke auf Einstellungen .

  2. Scrolle nach unten auf „Digitales Wohlbefinden und Kindersicherung“.

  3. Hier siehst du deine drei am häufigsten verwendeten Apps.

  4. Unter „Ziel für Bildschirmzeit“ kannst du dein Bildschirmziel festlegen.

  5. Unter „App-Timer“ legst du fest, wie lange du eine App maximal nutzen möchtest.

So geht’s

  1. Klicke auf Einstellungen .

  2. Scrolle nach unten auf „Bildschirmzeit“.

  3. Klicke dann auf “App- & Websiteaktivität”.

  4. Aktiviere “App- & Websiteaktivität”.

  5. Unter „App-Limits“ legst du fest, wie lange du eine App maximal nutzen möchtest.

mehr zum Thema Bildschirmzeit im "Tablet-Kompass"

Du hast bereits den Fokus-Modus an deinem Smartphone eingerichtet? Super! Wenn nicht, dann erfährst du hier, wie es geht. Wichtig: Frag unbedingt vorher bei deiner Lehrkraft nach, ob du dein Smartphone dafür im Unterricht benutzen darfst!

❓️ Den Fokus-Modus aktivieren

Der Fokus-Modus bietet in den verschiedenen Betriebssystemen viele unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Lies dir einfach die passende Anleitung für dein Betriebssystem durch. Vielleicht hat deine Lehrkraft auch noch ein paar Tipps für dich und lässt dich diese gleich ausprobieren.

So geht’s

  1. Wische diagonal von rechts oben nach links unten → Schnelleinstellungsmenü.

  2. Halte deinen Finger auf „Nicht stören“.

  3. Aktiviere „Nicht stören“, indem du die Schalfläche nach rechts bewegst.

  4. Gehe auf „Zeitplan“.

  5. Gehe auf „Zeitplan hinzufügen“.

  6. Nenne den Zeitplan, z. B. Unterricht, schalte Samstag und Sonntag aus, indem du darauf tippst.

  7. Gehe darunter auf „Uhrzeit einstellen“.
    Beginn: 8 Uhr
    Ende: 13 Uhr

  8. Gehe zurück auf „Nicht stören“.

  9. Lege unter „Apps“, die Apps fest, die du im Unterricht verwenden darfst.

So geht’s

Fokus-Modus nutzen

  1. Wähle „Einstellungen aus, anschließend „Fokus“ und tippe auf einen Fokus, z. B. „Schule“ oder „Nicht stören“.

  2. Personen: Um Ablenkung zu vermeiden, solltest du hier nichts aktivieren.

  3. Apps: Tippe auf „Apps“ und dann auf „Mitteilungen erlauben von“. Tippe auf + (Hinzufügen) und wähle die Apps aus, die du für den Unterricht brauchst. Tippe dann auf „Fertig“.

  4. Du kannst nun einen Fokus im Kontrollzentrum ein- oder ausschalten.

Fokus-Modus im Kontrollzentrum

  1. Öffne das Kontrollzentrum, indem du von der rechten oberen Ecke nach unten streichst.

  2. Tippe dann auf „Fokus“.

  3. Tippe den „Fokus-Modus“ an, den du einstellen möchtest.

Tipps für Profis

Du kannst nicht nur Fokusse einstellen, sondern auch eigene erstellen. Wie das geht, kannst du hier nachlesen.

So geht’s

  1. Klicke auf das Windows-Symbol (= Startmenü) .

  2. Klicke auf Einstellungen .

  3. Klicke dann Links in der Liste auf „System“.

  4. Wähle „Focus“.

  5. Lege die Dauer fest und setze bei allen vier Möglichkeiten darunter einen Haken.

  6. Starte deine Fokussitzung durch Klick auf den Button „Fokussitzung starten“.

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