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Unterrichtsentwicklung mit K+5

Ein lernwirksamer Einsatz digitaler Medien erfordert weit mehr als die bloße Verfügbarkeit technischer Ausstattung. Entscheidend ist, dass Lehrkräfte über die notwendigen pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Kompetenzen verfügen und ihre Klassenführung an die veränderten Bedingungen des digitalen Unterrichts anpassen können.

Nachhaltige Unterrichtsentwicklung gelingt deshalb vor allem dann, wenn Schulen den Einsatz digitaler Medien systematisch gestalten: Verlässliche pädagogische und technische Rahmenbedingungen müssen geschaffen, Lehrkräfte gezielt unterstützt und gemeinsame Ziele der Unterrichtsentwicklung kontinuierlich weiterentwickelt werden. Das gemeinsame Qualitätsverständnis „K+5“ bietet hierfür einen strukturierten Leitrahmen und unterstützt Schulen dabei, diese Entwicklungsprozesse schrittweise und nachhaltig umzusetzen.

Auf dieser Seite finden Sie praxisorientierte Materialien und Unterstützungsangebote für unterschiedliche Ausstattungssettings in Grundschulen, Förderzentren und weiterführenden Schulen (DSdZ). Die Inhalte greifen insbesondere Fragen der Klassenführung, der Vorbereitung des Kollegiums auf veränderte Ausstattungen sowie der systematischen Unterrichtsentwicklung auf.

Unterrichtsentwicklung im gemeinsamen Qualitätsverständnis „K+5“

Das Qualitätsverständnis „K+5“ strukturiert den schulischen Entwicklungsprozess in drei aufeinander aufbauende Schritte:

Effektive Klassenführung bildet das Fundament erfolgreichen Unterrichtens – dies gilt in besonderem Maße für den Einsatz digitaler Medien. Damit dieser gelingt, ist es entscheidend, zunächst die aktuellen schulischen Strukturen zu analysieren: Welche Rahmenbedingungen sind vorhanden, welche müssen optimiert werden? Auf Grundlage dieser IST-Stand-Analyse werden technische, und pädagogische Rahmenbedingungen zielgerichtet weiterentwickelt und verbindlich festgelegt. 

Ziel ist es, einen störungsfreien, lernwirksamen Einsatz digitaler Geräte zu ermöglichen und Planungssicherheit für alle Lehrkräfte zu schaffen. Es empfiehlt sich, die Ergebnisse des Prozesses zu dokumentieren und dem Kollegium transparent zugänglich zu machen. Vorlagen für die Dokumentation dieser Rahmenbedingungen unterstützen Sie dabei, diesen Prozess systematisch zu gestalten.

Ein lernwirksamer Einsatz digitaler Medien setzt voraus, dass Lehrkräfte ihre Klassenführung gezielt an die veränderten Bedingungen einer digitalen Ausstattung anpassen. Der Ausgangspunkt der Unterrichtsentwicklung liegt daher darin, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, Sicherheit im Umgang mit der Technik und den damit verbundenen pädagogischen Anforderungen zu gewinnen. Auf Grundlage der vereinbarten Rahmenbedingungen werden Konzepte entwickelt, die Lehrkräfte in ihrer täglichen Praxis unterstützen und das Thema Klassenführung systematisch in die schulinterne Fortbildungsplanung integrieren. Durch dauerhafte Unterstützungsstrukturen – wie schulinternen Austausch, kollegiale Hospitationen oder feste Ansprechpersonen – wird die digitale Expertise kontinuierlich ausgebaut. So wird jeder Lehrkraft ermöglicht, ihre Klassenführung sicher und lernwirksam an die schulischen Gegebenheiten anzupassen.

Die unterrichtliche Zielsetzung beim Einsatz digitaler Endgeräte sollte im Kollegium kontinuierlich reflektiert werden. Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Analyse der bisherigen Unterrichtspraxis: Was gelingt bereits gut, wo besteht Entwicklungspotenzial und welche Möglichkeiten eröffnen digitale Medien für die Schülerinnen und Schüler? Auf dieser Grundlage kann das Kollegium Schwerpunkte der Unterrichtsentwicklung festlegen und über einen längeren Zeitraum verfolgen. Diese klare Schwerpunktsetzung ermöglicht es, die Unterrichtsentwicklung fokussiert voranzutreiben und die Fortbildungsplanung gezielt an den benötigten Kompetenzen auszurichten. So werden Erprobungen neuer Unterrichtsansätze sowie Anpassungen der verlässlichen Rahmenbedingungen in einen systematischen Prozess eingebettet, sodass die technische Ausstattung konsequent an den pädagogischen Zielen ausgerichtet bleibt.

Unterrichtsentwicklung ist als langfristiger Prozess der stetigen Weiterentwicklung zu verstehen. Da der Einsatz digitaler Medien eng mit der pädagogischen Vision der Schule verknüpft ist, müssen die verlässlichen Rahmenbedingungen kontinuierlich an den aktuellen Entwicklungszielen reflektiert und bei Bedarf angepasst werden. Gemeinsam mit dem Sachaufwandsträger lassen sich so Ausstattungspläne fortlaufend optimieren und die technische Infrastruktur passgenau in den Schulalltag integrieren. Unterstützt durch eine gemeinsam getragene Vision, klare Prioritäten der Schulleitung und eine Kultur der kollegialen Zusammenarbeit, sichert dieser Prozess, dass digitale Medien dauerhaft als stabiles Fundament für einen lernwirksamen Unterricht dienen

Materialien und Unterstützungsangebote

Im Folgenden finden Sie konkrete Unterstützungsmaterialien für unterschiedliche Ausstattungsgegebenheiten in Grundschulen, Förderzentren und weiterführenden Schulen (DSdZ):

Verlässliche ­Rahmenbedin­gungen

Grundlagen und Praxisimpulse zur Notwendigkeit lernförderlicher pädagogischer und technischer Strukturen für effektive Klassenführung

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