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Schulentwicklung in einer digitalen Welt

Im Mittelpunkt einer erfolgreichen digitalen Schulentwicklung steht die qualitative Weiterentwicklung des Unterrichts. Zur Unterstützung dieses Prozesses bündelt diese Seite zentrale Handlungsfelder, praxisnahe Leitfäden für die verschiedenen Schularten sowie weiterführende Materialien.

Handlungsfelder der digitalen Schulentwicklung

Gesamtübersicht Handlungsfelder

Um den digitalen Wandel systematisch zu gestalten, orientieren sich bayerische Schulen an fünf zentralen Handlungsfeldern. Dieser strukturierte Rahmen hilft dabei, den Ist-Stand der eigenen Schule zu analysieren, Prioritäten zu setzen und die nächsten Entwicklungsschritte gezielt zu planen.

Leitfäden zur digitalisierungsbezogenen Schulentwicklung

Jede Schulart hat eigene Anforderungen und Voraussetzungen. Die praxisnahen Leitfäden unterstützen mit konkreten Hinweisen und Beispielen dabei, mobile Endgeräte erfolgreich in den Unterricht zu integrieren.

In fünf Schritten zur 1:1-Ausstattung

Spätestens mit dem Übertritt an eine weiterführende Schule erhalten die meisten Kinder ein eigenes digitales Gerät (in der Regel ein Smartphone oder auch ein Tablet für die Schule).

Die Schulen vermitteln im aktiven Umgang mit digitalen Medien die erforderlichen Kompetenzen, um die Heranwachsenden auf das Leben in der digitalen Welt vorzubereiten. Die technische Grundlage dafür bildet die 1:1-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten. Im Rahmen der „Digitalen Schule der Zukunft“ unterstützt der Freistaat Bayern die Erziehungsberechtigten finanziell bei der Eigenbeschaffung mobiler Endgeräte.

Als ein Ergebnis der Erfahrungen aus der zweijährigen Pilotphase, der „Digitalen Schule der Zukunft“ ist ein Praxisleitfaden entstanden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und erarbeiteten Materialien wurden aufbereitet und zusammengestellt -„aus der Praxis für die Praxis“. Der Praxisleitfaden richtet sich an Schulen, die im Rahmen der „Digitalen Schule der Zukunft“ eine 1:1-Ausstattung ihrer Schülerinnen und Schüler mit Tablets oder Notebooks planen.

Praxisleitfaden zur Umsetzung einer 1:1-Ausstattung

Das Lernen mit digitalen und analogen Medien wächst in der „Digitalen Schule der Zukunft“ zusammen - im Klassenzimmer sowie beim Lernen zuhause. Der Praxisleitfaden begleitet Schulen dabei. Er zeigt, wie der Unterricht weiterentwickelt, die Unterrichtsqualität verbessert und die Medienbildung gestärkt wird.

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Leitfaden für Förderschulen

In der inklusiven Pädagogik sind Barrierefreiheit, Nutzungsfreundlichkeit sowie assistive und adaptive Funktionen digitaler Medien entscheidend. Diese Aspekte fördern die Eigenständigkeit und gleichberechtigte Teilhabe der Lernenden in Schule und Alltag und bieten Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusätzliche Ausdrucksmöglichkeiten.

Auch im Bereich der Förderschulen sollen schulische Leihgeräte das Lernen unterstützen.

In enger Zusammenarbeit mit Beraterinnen und Beratern digitale Bildung und Lehrkräften für Sonderpädagogik wurde ein Leitfaden vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus, dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen erarbeitet.

Lernen mit mobilen Endgeräten an Förderschulen - ein Praxisleitfaden

Besonders an Förderschulen, an denen die Schülerrinnen und Schüler sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen, ist es wichtig, dass der Unterricht auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt ist. Der vorliegende Leitfaden soll Schulleitungen und Lehrkräfte dabei unterstützen, digitale Medien zur gezielten Unterstützung von Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernanforderungen einzusetzen.

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Leitfaden für Grundschulen

Die Grundschule soll Kindern einen geschützten Rahmen bieten, in dem sie sicher mit mobilen Endgeräten lernen und experimentieren können. Gleichzeitig liegt der Fokus auf der Erkundung der analogen Lebens- und Lesewelt ohne digitale Endgeräte.

Gleichzeitig gibt es auch für Grundschulkinder kein ausschließlich analoges Leben in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts. Denn bereits in dieser Altersgruppe verwenden sie privat digitale Medien und werden je nach Elternhaus in unterschiedlicher Intensität in der Mediennutzung begleitet. Daher sind Medienkompetenzerwerb und damit einhergehend ein wohldosierter Medieneinsatz auch in der Grundschule wichtig. Zudem haben digitale Formate gerade beim Erwerb basaler Kompetenzen (v. a. beim Lesen und Schreiben) große Potenziale und unterstützen Lehrkräfte dabei, auch in heterogenen Klassen durch eine stärkere Individualisierung von Lernprozessen effektiv zu unterrichten. Um die Potenziale digitaler Lernzugänge effektiv im Unterrichtsalltag nutzen zu können, steht ein Pool an Schülergeräten zur Verfügung.

Lernen mit mobilen Endgeräten an Grundschulen - ein Praxisleitfaden

Die Mediennutzung und der Erwerb von Medienkompetenz sind in der Grundschule von großer Bedeutung, da die Kinder ein breites Medienspektrum privat nutzen. Daher ist ein gezielter Medieneinsatz wichtig, um basale Kompetenzen zu fördern und individualisierte Lernprozesse in heterogenen Klassen zu unterstützen. Der vorliegende Leitfaden soll Schulleitungen und Lehrkräfte dabei unterstützen, digitale Endgeräte gezielt und reflektiert in den Unterricht der Grundschule zu integrieren.

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Leitfaden für berufliche Schulen

Veröffentlichung im Lauf des Schuljahres 2025/2026

Weiterführende Unterstützungsangebote

Votum

Empfehlungen des Beraterkreises zur IT-Ausstattung von Schulen mit Mindestanforderungen für Planung, Beschaffung und Weiterentwicklung

FAQs

Forschungsüberblick mit zentralen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Erfolgsfaktoren und Herausforderungen beim Lehren und Lernen mit mobilen Endgeräten

Handynutzung

Hintergrundinformationen, Entscheidungshilfen, Umsetzungstipps und Praxismaterialien zur Regelung privater Handynutzung außerhalb des Unterrichts

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