Zu Inhalt springen Zu Fußbereich springen

Private Handy­nutzung an Schulen

Die außerunterrichtliche Nutzung von Smartphones kann Risiken wie z. B. sinkendes Leistungsniveau oder Konzentrationsschwierigkeiten bergen. Durch eine kompetente medienpädagogische Begleitung der Schülerinnen und Schüler bietet sie aber auch eine Reihe von Chancen im Erwerb von Medienkompetenz. Damit es gelingt, Risiken zu minimieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu etablieren, benötigt jede Schule, die sich gegen das Handyverbot entscheidet, ein fundiertes medienpädagogisches Begleitkonzept.

Private Handynutzung ≠ Digitale Schule der Zukunft

Die nachfolgenden Beiträge sind als eine Art Leitfaden für Schulen gedacht, die eine außerunterrichtliche/private Nutzung von Handys an ihrer Schule erlauben bzw. einführen wollen.

Eine andere, davon getrennt zu sehende Thematik ist das Lernen mit privaten mobilen Endgeräten im Rahmen einer 1:1-Ausstattung (dSdZ). Wie private mobile Endgeräte möglichst gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden können und was bei der Implementierung einer solchen 1:1 Ausstattung zu beachten ist, erfahren Sie im Leitfaden „In fünf Schritten zur Digitalen Schule der Zukunft (dSdZ)“.

Die Ausgangslage

In Bayern ist die Nutzung von Smartphones in der Schule generell untersagt. Im Unterricht und auf Schulveranstaltungen dürfen Schülerinnen und Schüler digitale Endgeräte nur verwenden, wenn die Lehrkraft bzw. die Aufsicht führenden Person dies gestattet (vgl. Art 56 Abs. 5 BayEUG).

Weiterführende Schulen haben die Möglichkeit, schuleigene Regelungen in enger Abstimmung mit den schulischen Gremien für eine außerunterrichtliche bzw. private Nutzung von Smartphones und anderer digitaler Endgeräte zu erlassen, sofern sie dies wünschen (vgl. Art 56 Abs. 5 BayEUG). Tun sie dies nicht, so bleibt die außerunterrichtliche Nutzung von Handys an der Schule verboten.

Zum rechtlichen Hintergrund

Die gesetzliche Regelung zur privaten Gerätenutzung an bayerischen Schulen wurde auf Basis von Erfahrungen eines breit angelegten Schulversuchs entwickelt. Erfahren Sie hier, was aus rechtlicher Sicht zu beachten ist.

Private Handynutzung ja oder nein - eine Entscheidung der Einzelschule!

Weiterführende und berufliche Schulen können im Einvernehmen mit dem Schulforum eigene Regelungen zur privaten Handynutzung erlassen. Ob sie dies tun, entscheidet jede Schule in eigener Verantwortung. Um zu einer fundierten Entscheidung zu gelangen, kann es zielführend sein, zunächst das Für und Wider im Kollegium zu diskutieren und die Erfahrungen der Versuchsschulen zu Rate zu ziehen. Die folgenden Beiträge unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung.

Warum (k)eine Regelung? Pro und Contra

Welche Chancen bieten schuleigene Regelungen und welche Einwände lassen sich dagegen vorbringen? Und wie stichhaltig sind die jeweiligen Argumente aus medienpädagogischer Sicht? Eine Entscheidungshilfe für die Schule.

Erfahrungen der Versuchsschulen

Schulleitungen und Lehrkräfte verbinden mit der privaten Handynutzung bestimmte Erwartungen. Welche dieser Hoffnungen und Ziele haben sich erfüllt bzw. wurden erreicht und welche nicht? Eine Bestandsaufnahme nach zwei Jahren Schulversuch.

Keine private Handynutzung ohne pädagogische Begleitung!

Das Begleitkonzept

Welche Themenbereiche sollte das Konzept aufgreifen? Wo finde ich Materialien und Unterstützung? Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das medienpädagogische Begleitkonzept liefert dieser Beitrag.

digital&smart

Dieser teachSHARE-Kurs befähigt Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen mobilen Endgerät unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen.

Die Nutzungsregeln: Aufbau und Implementierung

Wenn eine Schule sich dazu entschließt, die private Nutzung digitaler Endgeräte eigenverantwortlich zu regeln, stößt sie einen Schulentwicklungsprozess an, für dessen Erfolg zwei Faktoren zentral sind: Ein gutes Regelwerk ist passgenau auf die Besonderheiten der Schule ausgerichtet und die Erarbeitung erfolgt strukturiert im Sinne eines Projektmanagementprozesses, an dem möglichst alle Mitglieder der Schulfamilie beteiligt sind. Die folgenden Beiträge nehmen beide Gelingensbedingungen in den Blick.

Inhalt und Aufbau

Was soll erlaubt, was verboten sein? Wo dürfen Handys genutzt werden? Diese und weitere Leitfragen geben Orientierung und Hilfe beim inhaltlichen und strukturellen Aufbau der Nutzungsregeln.

Erstellung und Einführung

Von der Projektinitiative bis zur Einführung. Ein Leitfaden für die Erstellung von Nutzungsregeln am Beispiel eines klassischen Schulentwicklungsprozesses.

Materialien aus der Praxis

Im Rahmen des Schulversuchs sind eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungsregelungen und weiterer Materialien entstanden, die sich im schulischen Alltag bewährt haben. Diese Good Practice Beispiele können Schulen als Orientierung für die Entwicklung eigener Regelungen dienen oder unverändert übernommen werden.

Musterregelungen

Hier finden Sie acht Beispiele gelungener Regelungen mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen aus unterschiedlichen Schularten.

Zu Seitenstart springen Über uns