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Unterstützungs­angebote & Ansprech­partner

10. August 2020

Unterstützungsangebote & Ansprechpartner

Wie kann die Arbeit am schuleigenen Medienkonzept gezielt unterstützt und weiterentwickelt werden? Der Beitrag gibt Lehrkräften einen orientierenden Überblick über Beratungsangebote, Fortbildungsmöglichkeiten und Ansprechpartner rund um das Medienkonzept. Er zeigt, wie professionelle Beratung, qualitätsorientierte Reflexion und passgenaue Fortbildungsformate dazu beitragen können, Medienbildung nachhaltig im Schulentwicklungsprozess zu verankern.

Beratung digitale Bildung in Bayern

Im Kontext zunehmenden Bedeutungsgewinns der Medienbildung und damit der Erarbeitung der schuleigenen Medienkonzepte wurde zum Schuljahr 2019/2020 das Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk für die Schulen neu strukturiert und erheblich ausgebaut: Mit der „Beratung digitale Bildung in Bayern“ stehen insgesamt 171 hochqualifizierte Beraterinnen und Berater zur Begleitung der einzelnen Schulen bei der Medienkonzeptarbeit, Koordination der Fortbildungsbedarfe und Fortbildung der Lehrkräfte zur Seite.

Sie richten Informationsveranstaltungen für Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte zu medienpädagogischen und informationstechnischen Themen aus oder erstellen Beratungsmaterialien und Konzepte für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Darüber hinaus beraten sie in IT-Ausstattungsfragen, vernetzen Schulen und unterstützen die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sachaufwandsträgern.

Die Breite dieses Themenfeldes macht eine inhaltliche Schwerpunktsetzung innerhalb der gemeinsamen Aufgaben nötig: Die Medienpädagogischen Beraterinnen und Berater (mBdB) legen ihren Beratungsschwerpunkt auf die Vermittlung medienpädagogischer Kompetenzen, die Informationstechnischen Beraterinnen und Berater (iBdB) hingegen auf informationstechnische und – damit eng verknüpft – mediendidaktische Kompetenzen. Beratungsgrundlage ist jeweils die individuelle Situation an der jeweiligen Schule, mithin das schulspezifische Medienkonzept.

In jeder Region und in jeder Schulart haben damit sowohl Lehrkräfte mit geringen Vorerfahrungen als auch solche mit umfangreichem Vorwissen einen wichtigen Ansprechpartner in Fragen der Medienbildung an Schulen.

Beratungsangebot zur Schulentwicklung

Schulentwicklungsexperten stehen mit ihrem Methoden- und Moderationswissen bei Fragen zur Kommunikation gegenüber dem Kollegium, zur Teambildung oder dem Umgang mit Widerstand beratend zur Seite. Sie können Tipps zu Grundlagen des Qualitätsmanagements, den einzelnen Implementierungsschritten sowie zur dauerhaften Verbindung des Medienkonzepts mit dem Schulentwicklungsprogramm geben.

Die Schulentwicklungs-Koordinatoren arbeiten in ihrer Region schulartspezifisch. Aufgabe der regionalen Schulentwicklungs-Koordinatoren ist es, in ihrer Region Prozesse der Schulentwicklung in der jeweiligen Schulart anzuregen, zu unterstützen und zu verstetigen. Sie kooperieren dabei mit dem regionalen Schulentwicklungs-Moderatoren und den Schulentwicklungs-Koordinatoren der anderen Schularten.

Die Koordinatoren sind Ihre Ansprechpartner, wenn es um die Vermittlung Ihres regionalen Schulentwicklungs-Moderators geht. Ebenfalls sind sie Anpsrechpartner, wenn es um schulartübergreifende Zusammenarbeit geht.

Die Schulentwicklungs-Moderatoren begleiten Ihren Schulentwicklungsprozess vor Ort und unterstützen Sie in allen wesentlichen Schritten der Projektplanung und -durchführung.

Über den Schulentwicklungs-Kooridnator Ihres Regierungsbezirks können Sie Kontakt zu dem für Sie zuständigen Moderator aufnehmen.

Referentennetzwerk

Zur Unterstützung der schulinternen, lokalen und regionalen Lehrerfortbildungen wird zum Schuljahr 2019/2020 ein Referentennetzwerk von Expertinnen und Experten zu vielfältigen Aspekten der digitalen Bildung etabliert.

Die Referentinnen und Referenten werden im Rahmen der flächenwirksamen Fortbildungsoffensive einen Tag in der Woche vom Unterricht freigestellt und stehen dann als Fortbildungsreferenten zur Verfügung.

Um den passenden Referenten für die Umsetzung Ihres Fortbildungsplanes zu finden, wenden Sie sich an die Beratung digitale Bildung.

Links

Reflexionsbögen zur Qualität des Medienkonzepts

Mit dem kompakten Basis-Reflexionsbogen zum gesamten Medienkonzept sowie den detaillierten Reflexionsbögen zum Mediencurriculum, zur Fortbildungsplanung und zum Ausstattungsplan bietet das ISB ein Instrument der internen Überprüfung an, das Sie dabei unterstützt, sowohl Stärken als auch Entwicklungspotentiale Ihres schuleigenen Medienkonzepts zu erkennen. Die Reflexionsbögen dienen ausschließlich dazu, dass Medienkonzept qualitätsorientiert weiterzuentwickeln.

Es handelt sich um ausfüllbare PDF-Formulare. Diese werden jedoch nicht von jedem Browser unterstützt. Laden Sie die Datei in diesem Fall herunter und öffnen Sie sie mit einem geeigneten Programm auf Ihrem Rechner.

Die Reflexionsbögen richten sich an die Schulleitung und die Mitglieder der Medienkonzept-Teams an allen bayerischen Schulen. Mit ihrer Hilfe können Sie selbst den Ist-Zustand Ihres Medienkonzepts als Ganzes bzw. seiner Bausteine im Detail erheben. Daraus ergibt sich eine Selbsteinschätzung der aktuellen Qualität Ihrer Medienkonzeptarbeit. Diese Einschätzung des Status Quo dient Ihnen als Ausgangspunkt für die systematische Weiterarbeit und Verbesserung Ihres Medienkonzepts. Die ausgefüllten Reflexionsbögen können zudem auch als Grundlage für ein Gespräch mit den Beraterinnen und Berater digitaler Bildung über die nächsten Schritte der Weiterentwicklung Ihres Medienkonzepts dienen.

Jeder Reflexionsbogen bezieht sich auf verschiedene Qualitätskriterien, die durch mehrere Aussagen abgedeckt sind. Jede Aussage wird anhand einer vierstufigen Skala eingestuft, die von „trifft völlig zu“ bis „trifft gar nicht zu“ reicht. Je stärker Sie den Aussagen im Reflexionsbogen zustimmen können, desto besser erfüllt dieser die Qualitätsanforderungen. Hoher Entwicklungsbedarf zeigt sich dort, wo Sie den Aussagen eines Qualitätskriteriums mehrheitlich eher nicht zustimmen können.

Die unterschiedlichen schulischen Rahmenbedingungen haben zur Folge, dass einzelne Aussagen möglicherweise für Ihre Schule nicht sinnvoll beurteilt werden können. In diesen Fällen wählen Sie bitte die Antwortoption „keine Antwort möglich“. Darüber hinaus enthalten die Reflexionsbögen Aussagen, die eher mit einem eindeutigen „ja“ oder „nein“ beantwortet werden können. In diesem Fall kreuzen Sie bitte „trifft völlig zu“ für „ja“und „trifft gar nicht zu“ für „nein“ an.

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